Abwehrkräfte stärken: Sechs homöopathische Klassiker

Die Homöopathie kennt verschiedene Mittel zur Stärkung der Abwehrkräfte unseres Organismus. Abwehrkräfte stärken bedeutet Krankheiten verhindern.

Der Organismus wird darauf vorbereitet, besser auf Viren- und Bakterien-Angriffe reagieren zu können. Die Widerstandskräfte zu stärken macht beispielsweise Sinn, wenn der Patient an einer Ohrenentzündung oder wiederkehrender Bronchitis leidet.

Aber auch bei Störungen der rezidivierenden Atmungsorgane, falls der Patient jedes Jahr aufs Neue an einer Grippe erkrankt, sowie bei Sportlern, bei Kindergartenkindern und generell bei Personen, die ständig zahlreiche Medikamente zu sich nehmen müssen. Falls das bei Ihnen so ist, empfehlen wir Ihnen einige homöopathische Medikamente, um Krankheiten zu verhindern oder zu behandeln.

Anas barbarie (Entenleber/-herz) 200K um die Widerstandskräfte zu stärken

Anas barbarie 200K ist ein Grippemedikament, das hilft, eine Grippe zu verhindern oder zu kurieren. Zur Prävention genügt eine Dosis pro Woche. Anas barbarie 200K ist unter dem Namen Oscillococcium vom Hersteller Boiron oder in Form von Granulaten  zahlreicher anderer Hersteller erhältlich.

Influenzinum (Grippemittel) C9

Influenzinum wird teilweise aus Grippeimpfstoff hergestellt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Bestand jedes Jahr aktualisiert wird. Influenzinum wird genutzt, um die Gesundheit nach der Grippe zu erhalten. Es findet hauptsächlich vorbeugend und bei Atemwegserkrankungen Anwendung.

Es wird auch Patienten mit chronischen Atmungsorganerkrankungen verabreicht. Zur Vorbeugung verschreibt man von Influenzinum C9 eine Dosis alle 15 Tage. Die gleiche Dosis ist anzuwenden, wenn sich der Zustand des Patienten nach der klassischen Grippeimpfung verschlechtert. In diesem Fall verschreibt man von Influenzinum C15 eine Dosis nach der Impfung und eine Woche danach eine weitere Dosis.

Yersin Serum (nach dem Erfinder Alexandre Yersin) C15

Das Yersin Serum wird im Falle einer Luftröhrenentzündung beziehungsweise daraus entstehender Luftröhrenbronchitis, jedoch nicht bei einer Nasenschleimhaut- oder Rachenschleimhautentzündung angewandt. Auch bei Grippesymptomen einhergehend mit hohem Fieber kann man dieses Medikament verwenden. Mit dem Yersin Serum C15 kann man auch Vorsorge treffen und so einen alljährlichen Gripperückfall vermeiden. Es genügen eine bis zwei Dosen alle 15 Tage.

Thymulin C9 (Zistrosenextrakt)

Thymulin regt die Abwehr an. Man verschreibt es Kindern, wenn deren Erkrankung Anzeichen einer Tuberkulose zeigt. Es wird immer in Kombination mit einem Basismedikament gegen chronischen Krankheitsverlauf eingenommen. Man verabreicht Thymulin C9 abwechselnd mit Oscillococinum mit einer Dosis alle 15 Tage.

Echinacea (Sonnenhut) C4

Echinacea ist ein Immunstimulator. Echinacea sollte man nur bei schwerwiegenden Infektionen oder bei Eiterungen mit und ohne Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfung und Müdigkeit einnehmen. Es ist ein Mittel, das man zur Behandlung pathologischer Eiterungen sowie bei Ansteckungsgefahr benutzt. Im Falle einer Infektion sollte man zwei mal täglich fünf Granulate von Echinacea C4 einnehmen.

Spurenelemente

Kupfer oder Silber sind zwei Spurenelemente, welche den anergischen Teil beziehungsweise den krankheitsanfälligen Teil unseres Körpers stärken. Man kann beide verschreiben, jedoch raten wir eher zum Spurenelement Kupfer. Es wird empfohlen, von dem Kupfer eine Ampulle täglich oder je fünf Tabletten zweimal täglich einzunehmen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Photo: CC0 Public Domain, Echinacea