Allergien der Atemwege natürlich behandeln

Kann man sich mit homöopathischen Mitteln gegen Allergien der Atemwege schützen? Ja, natürlich! Es ist möglich, sich mit natürlichen Heilmitteln zu immunisieren und akute Allergien zu behandeln.

Die Homöopathie hilft gegen Pflanzen, Gräser und andere Allergene. Wohlbefinden statt Unwohlsein – mit wirksamen Heilmitteln.

Allium cepa (Küchenzwiebel)

Die gemeine Zwiebel ist ein viel genutztes Medikament gegen Atemwegsallergien. Zuerst treten tränende Augen und Niesanfälle auf, gefolgt von einer stark laufenden, brennenden Nase. In geheizten Räumen verschlimmern sich die Beschwerden, bei frischer (Pollen-freier Luft) verbessert sich der Zustand des Allergikers.

Euphrasia officinalis (Augentrost)

Reichlicher, klarer, ätzender Tränenfluss mit Reizung und Rötung der Bindehaut. Der Tränenfluss ist intensiver als beim Weinen.

Die Tränen brennen, Augen und Wangen sind gerötet. Die Symptome an den Augen verschlechtern sich an der frischen Luft, an heißen Tagen und durch Sonnenlicht. Der Nasenausfluss verschlimmert sich in der Nacht, beim Liegen und bei Luftzug.

Pulsatilla pratensis (Küchenschelle)

Nasenausfluss tagsüber und Nasenverstopfung in der Nacht, genau wie bei Nux vomica. Pulsatilla-Patienten haben jedoch einen stark abweichenden Charakter gegenüber Nux Vomica-Patienten.

Pulsatilla ist nett, ruhig, folgsam, leicht zu beeindrucken und sehr emotional. Für gewöhnlich sucht sie Aufmerksamkeit, Sympathie und die Zuneigung der Menschen in ihrer Umgebung. Normalerweise juckt der Gaumen nachts.

Nux vomica (Brechnuss)

Besonders reizbare und kälteempfindliche Menschen mit Nasenausfluss während des Tages und Verstopfung in der Nacht.

Die Symptome verschlimmern sich in geschlossenen Räumen und verbessern sich an der frischen Luft. Die Beschwerden verstärken sich durch Kälte. Die Patienten haben meist morgens nach dem Aufwachen heftige Niesanfälle. Die Symptome treten häufig ein, wenn man sich gereizt, müde oder verärgert fühlt.

Arsenicum album (Weißes Arsenik)

Der Nasenausfluss ist wässrig, gering, aber brennend und zieht sogar die Oberlippe in Mitleidenschaft, wenn der Allergiker starker Kälte ausgesetzt ist. Die Symptome werden schwächer, wenn es wärmer wird.

Sabadilla (Läusekraut)

Heftige Niesanfälle, anhaltend und unvollständig. Jucken, vor allem am Gaumensegel und permanentes Kitzeln in der Nase. Die Symptome verschlimmern sich bei Blumenduft und Kälte.

Arundo donax (Pfahlrohr)

Ein Heilmittel, das bei Heuschnupfen, jucken in der Nase und in den Gehörgängen hilft.

Allergien und Homöopathie – allgemeine Tipps

Vergessen Sie nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung voraussetzt. Die hier erwähnten homöopathischen Heilmittel sind nur einige von vielen, die helfen können, akute Symptome von Allergien zu behandeln. Für eine vollständige Behandlung muss man für jeden Patienten individuell die passenden Mittel zur Tiefenbehandlung ermitteln.

Es gibt natürlich auch homöopathische Medikamente, die man präventiv einnehmen kann. Dies trifft vor allem für die Pollenflugzeit zu, die je nach Ort Allergiker zwischen Februar bis Juni am meisten quält. Hier gilt wie immer: Besuchen Sie einen Homöopathen!

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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