Arthrose mit Naturheilmitteln behandeln

Naturheilmittel können helfen, die Symptome der Arthrose zu lindern und den Verschleiß der Gelenke zu verlangsamen.

Arthrose ist eine degenerative Krankheit der Gelenke. Sie zeigt sich in dem Abbau des Gelenkknorpels und der Produktion von Osteophyten (degenerative, strukturelle Veränderungen in Form von knöchernen Ausläufern am Rand des Knochens).

Es gibt zwei Arten von Arthrose: die primäre und die sekundäre Arthrose. Die Ursache der primären Osteoarthritis ist unbekannt. Die sekundäre Arthrose wird durch eine Infektion, eine Verletzung oder eine Missbildung ausgelöst.

Die Symptome der Osteoarthritis (Arthrose) entwickeln sich mit der Zeit. Das markanteste Symptom ist der Schmerz in den Gelenken, manchmal begleitet von Steifheit.

Andere Symptome sind Rückenschmerzen und Schläfrigkeit. Im fortgeschrittenen Stadium kommt auch eine Einschränkung der Beweglichkeit hinzu, Knirschen in den Gelenken und Schwäche in Armen oder Beinen.

Arthrose: Natürliche oder allopathische Medizin?

Die allopathische Medizin konzentriert sich auf die Linderung der Schmerzen indem entzündungshemmende Mittel verwendet werden.

Entzündungshemmende Mittel wie Aspirin, Ibuprofen oder Rofecoxib lindern die Schmerzen sehr schnell, können aber die Gelenkschädigung beschleunigen.

Entzündungshemmende Mittel, wenn sie als einzige Behandlungsmethode genommen werden, können den Knorpelaufbau behindern und deren Abbau beschleunigen.

Andere unangenehme Begleiterscheinungen der entzündungshemmenden Mittel sind die Nebenwirkungen auf den Verdauungsbereich, die Nieren und das Herz-Kreislauf-System.

Heutzutage werden verstärkt Chondroprotektoren verwendet, die den Gelenkverschleiß verhindern sollen. Diese Nahrungsergänzungsmittel dienen der Prävention und Behandlung von Osteoarthritis und von Gelenkproblemen bei Sportlern.

Arthrose mit Naturheilmitteln behandeln

Die Naturmedizin kombiniert vier Wirkstofftypen: Chondroprotektoren, Analgetika (schmerzlindernde Mittel), entzündungshemmende Mittel und Kollagen (Typ II) oder Nährstoffe, die die Knorpelbildung unterstützen.

Darüber hinaus ist es oft sinnvoll, die Behandlung der Arthrose mit Multinährstoffen, die Vitamine, Mineralien und Aminosäuren enthalten, zu ergänzen. Die Nährstoffe sind die Substrate für zahlreiche chemischen Reaktionen, die im Körper ablaufen.

Chondroprotektoren

Chondroprotektoren verhindern den Knorpelabbau und verbessern die Synthese der Knorpel-Matrix. Die wichtigsten Chondroprotektoren sind Chondroitinsulfat, Glykosamin, Haifischknorpel, Hyaluronsäure und die Grünschalmuschel (Perna canaliculus).

Analgetika

Unter den bekanntesten, natürlichen Analgetika sind der Vitamin-B-Komplex und die afrikanische Teufelskralle.

Entzündungshemmende Mittel

Die Kombination aus Ernährung und Pflanzenheilkunde hilft, die Entzündungen in den betroffenen Bereichen zu vermindern.

Zu den natürlichen entzündungshemmenden Mitteln bei Arthrose zählen Omega 3, Proteolyse-Enzyme (Bromelain und Serrapeptase), Haifischknorpel, Boswellia (Weihrauch), Kurkuma und Pycnogenol.

Nährstoffe, die den Kollagen-Aufbau unterstützen

Bei der Behandlung der Osteoarthritis kann man hydrolisiertes Kollagen Typ II verwenden und  auch Substanzen einnehmen, die den Kollagen-Aufbau unterstützen.

Substanzen, die den Kollagen-Aufbau unterstützen, sind Vitamin C, Dimethylsulfon, Kieselerde, Mangan und andere.

Warnhinweis

Manche dieser Medikamente sollten nicht genommen werden, wenn Sie gerinnungshemmende Medikamente nehmen, bei Diabetes und bei Kreislaufbeschwerden. Die meisten der erwähnten Medikamente sollten auch nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Photo: CC0 Public Domain