Sechs Mittel bei Bindehautentzündung

Eine Bindehautentzündung kann man homöopathisch behandeln. Faktoren für eine Bindehautentzündung können sein: Luftzug, Sonne, Wind, Wasser oder bakterielle oder virale Infektionen. 

Eine Bindehautentzündung kann auch durch eine Erkältung, Masern oder eine Augenverletzung entstehen. Vor allem Kinder und Jugendliche erleiden Bindehautentzündungen.

Die Symptome einer Bindehautentzündung sind Jucken, Rötung und ein Gefühl, als habe man Sand im Auge. Das Auge ist entzündet und glänzt. Wenn die Bindehautentzündung bakteriellen Ursprungs ist, dann gibt es auch Eiterabsonderungen im Auge. In diesen Fällen ist es manchmal nicht mehr möglich, das Auge zu öffnen.

Sechs homöopathische Heilmittel gegen Bindehautentzündung

Aconitum D12

Aconitum wird verschrieben, wenn die Bindehautentzündung plötzlich auftritt, nachdem man kaltem Wind oder Luftzug ausgesetzt war.

Sie kann auch aufgrund von Sand, Staub oder einem Fremdkörper, der in das Auge eingedrungen ist, auftreten. Kinder haben das Gefühl, dass das Auge trocken ist, dass sie Sand im Auge haben und sehr lichtempfindlich sind. Das Auge ist gerötet.

Apis D12

Apis wird verschrieben, wenn das Auge entzündet und das Augenlid geschwollen ist. Die Symptome bei Kindern sind hauptsächlich Stechen, Juckreiz und Absonderung von warmen Tränen. Die Symptome verbessern sich durch kalte Kompressen.

Belladonna D12

Belladonna wird verschrieben, wenn die Symptome plötzlich und massiv auftreten. Das Auge ist stark gerötet, die Pupillen sind erweitert und es gibt keine oder wenig Tränenflüssigkeit.

Kinder haben einen pulsierenden oder hämmernden Schmerz in den Augen. Die Augen fühlen sich geschwollen an – es entsteht das Gefühl, als ob sie aus dem Kopf heraustreten wollten. Kinder fühlen sich sehr unbehaglich, wenn sie dem Licht ausgesetzt sind.

Wie dosiert man Aconitum, Belladonna und Apis?

Man nimmt fünf Globuli alle halbe Stunde bis zu einer Maximaldauer von zwei Stunden. Tritt eine Besserung ein, so nimmt man fünf Globuli zweimal täglich, bis die Symptome ganz verschwunden sind.

Euphrasia officinalis D12

Euphrasia officinalis wird verschrieben, wenn das Auge und das Lid rot und entzündet sind. Kinder sind ständig am blinzeln, denn sie haben das Gefühl, dass das Auge sticht.

Man sieht verschwommen und Sonnenlicht ist sehr störend. Besserung tritt in der Dunkelheit oder durch das tragen einer Sonnenbrille ein. Kinder haben eventuell eitrige und reizende Absonderungen am Auge.

Pulsatilla D12

Pulsatilla wird verschrieben, wenn das Kind weinerlich und launisch ist. Die Augen stechen, schmerzen und fühlen sich trocken an. Die Augenlider sind rot, entzündet und das Kind reibt sie sich regelmäßig.

Das Kind hat Schwierigkeiten, morgens die Augen zu öffnen. Die Symptome verschlimmern sich, wenn das Kind in einem warmen Raum ist und verbessern sich, wenn der Raum ordentlich durchlüftet wird.

Rhus toxicodendron D12

Rhus toxicodendron wird bei Keratoconjunctivitis sicca (trockene Augen) verschrieben, die durch Herpes oder Conjunctivitis phlyctaenulosa verursacht wird.

Conjunctivitis phlyctaenulosa ist eine Krankheit bei Kindern, bei der kleine, graue Knötchen in der Hornhaut und Bindehaut auftreten. Das Auge ist stark entzündet und tränt. Das betroffene Kind ist lichtempfindlich.

Wie dosiert man  Euphrasia officinalis, Pulsatilla und Rhus toxicodendrom?

Man nimmt fünf Globuli dreimal täglich. Bei einer deutlichen Verbesserung nimmt man fünf Globuli zweimal täglich.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung voraussetzt. Die hier erwähnten homöopathischen Mittel sind nur einige von vielen, mit denen man eine Bindehautentzündung behandeln kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Homöopathen oder Naturheilpraktiker.

Foto: hoender, „Augen“ Some rights reserved. www.piqs.de