Carqueja: Gut für Leber und Darm

Carqueja (Flügelginster, Baccharis trimera) ist eine Pflanze mit bitterem Geschmack. Das Naturheilmittel wird verwendet, um Probleme mit Darm oder Leber zu behandeln.

Carqueja besitzt viele heilende Eigenschaften und ist sowohl antiseptisch, antibakteriell und gut gegen Geschwüre als auch ein wirksames Entgiftungsmittel für die Leber.

Carqueja (Baccharis trimera) ist ein Kraut, welches in großen Teilen des Regenwaldes und auch in tropischen Gegenden Argentiniens, Paraguays und Uruguays wächst.

Carqueja: Perfekter Leberschutz

Carqueja ist eine häufig verwendete Pflanze bei Leberproblemen. In seiner Zusammensetzung  finden sich verschiedene Flavonoide  (Hispidulin, Quercetin, Apigenin, Luteolin), welche freie Radikale „einfangen“ und so Perioxidasen der Hepatozyten (Leberzellen) verhindern. Dadurch wird die Leber geschützt und die Leberfunktion verbessert.

Die Pflanze wird bei einer Steatosis hepatis (Fettleber) empfohlen.  Man verwendet neben dem Carqueja schwefelhaltige Aminosäuren. Durch eine Verbindung dieser Elemente erreicht man ein optimales Ergebnis beim Schutz der Leber.

Als Entschlackungsmittel

Die Wirkstoffe von Carqueja können als Entschlackungsmittel genutzt werden und so das Blut, die Leber, die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse reinigen. Allgemeinhin gilt Carqueja als ein sehr gutes Entschlackungsmittel.

Die Flavonoide, essentiellen Öle und hauptsächlich bitteren Geschmacksstoffe (Sesquiterpenlactone) wirken als Choleretika (vermehrte Sekretion von Galle) und Cholekinetika (Entleerung der Gallenblase).

Sie unterstützen die Reinigung der Leber sowie  Gallenblase und regulieren den Verdauungsprozess. Außerdem kann so die Bildung von Gallensteinen verhindert werden.

Durch die von Carqueja stammenden Flavonoide kommt es zu einer harntreibenden Wirkung. Damit bessert sich auch die Nierenfunktion und gleichzeitig wird die Niere entschlackt.

Als Magenschutz

Carqueja ist säurebeständig und hilft bei Geschwüren. Die Pflanze hemmt die Magensekretion und vermeidet die Bildung von Geschwüren durch Stress und Alkohol.

Die bitteren Wirkstoffe haben verdauungsfördernde, blähungstreibende und antiseptische Eigenschaften. Die Flavonoide wirken entzündungshemmend.

Carqueja reguliert die Magensäure und aufgrund seiner guten Eigenschaften wird er bei Magenreflux, einer gestörten Verdauung und Zwerchfellbruch (Hiatushernie) empfohlen.

Vermeidung von Mageninfektionen

Die Pflanze kann Magen- bzw. Darminfektionen verhindern. Carqueja enthält zwei Flavonoide (Apigenin und Genistein), welche antibakteriell auf den Mikroorganismus wirken und damit eine ähnliche Wirkung wie die Viren  S. aureus und E. coli u.a. haben.

Außerdem hat Carqueja pilztötende und antiseptische Effekte. Die Flavonoide, essentiellen Öle und Saponine der Pflanze verhindern die Bildung der Viren C. albicans und S. cerevisiae.

Carqueja kann käuflich in Form von Kapseln, Pulver oder Tees erworben werden.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: Mateus Hidalgo, CC