Colocynthis bei starken Schmerzen

Colocynthis (Bittergurke) verwendet man zur Behandlung von massiven, unerträglichen, krampfartigen Schmerzen, die plötzlich nach großem Ärger, Wut oder erlittenen Schikanen auftreten.

Beim Colocynthis-Patient verbessern sich die Symptome, wenn er sich zusammenkrümmt, in der Fötus-Haltung oder bei starkem Druck auf die Schmerzzone.

Wann verschreibt man Colocynthis?

Dieses homöopathische Heilmittel ist sehr wirksam bei der Behandlung von unerträglichen Schmerzen, die nach Ärger, Streit, Wut oder einem Gefühl der Empörung, unterdrückter Wut oder Belästigung auftritt.

Charakteristika von Colocynthis

Der erlittene Schmerz ist stark, elektrisch, schnell, diskontinuierlich und unerträglich. Der Kranke schreit und klagt.

Der Schmerz verbessert sich, wenn der Patient den schmerzenden Bereich drückt oder sich nach vorne beugt. Auch Wärme verschafft Erleichterung. Während der schmerzenden Phase ist der Patient nervös und reizbar und verabscheut jegliche Nahrung.

Klinische Indikationen von Colocynthis

Krampfartiger Schmerz, Nierenkoliken, Leberkoliken, Baby-Koliken (Darm), schmerzhafter Durchfall mit Magenkrämpfen.

Colocynthis ist sehr wirksam in diesen Fällen. Aber auch wenn der Schmerz nach unterdrückter Wut, Ärger oder Zorn auftritt. Der Effekt verbessert sich noch, wenn sich der Betroffene vornüber beugt.

Menstruationsschmerzen, die nachlassen, wenn man sich nach vorne beugt, bei Druck und bei Wärme.

Ischias

Komplementärmittel zu Colocynthis

Colocynthis wirkt häufig gut in Verbindung mit sich oft mit Magnesium phosphoricum, wenn Koliken oder Krämpfe die dominierenden Beschwerden sind.

Dann nimmt man die Medikamente im Wechsel ein. Colocynthis ist effizienter bei akuten Symptomen und Magnesium phosphoricum bei eher chronischen Symptomen und krampfartigen Schmerzen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung voraussetzt. Colocynthis ist nur eines von vielen homöopathischen Mitteln, mit denen man die hier genannten Beschwerden behandeln kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Homöopathen oder Naturheilpraktiker.

Foto: JH Mora, GNU