Diabetisches Fußsyndrom: Gibt es ein homöopathisches Mittel?

 

Frage von Helen: Können Sie mir ein homöopathisches Heilmittel oder eine Anlaufstelle für meinen Vater empfehlen? Er ist Diabetiker und seit einem Monat leidet er unter infektiöser Zellulitis am Fuß (Diabetisches Fußsyndrom).

Die Antibiotika und Entzündungshemmer zeigen nur wenig Wirkung. Außerdem erwartet mein Vater noch ein ausstehendes Testergebnis. Zwar bessern sich die Symptome, aber es gibt keine Anzeichen einer Heilung.

Zudem zerstören die Antibiotika seinen Magen. Gibt es irgendeine homöopathische Behandlungsmethode, die sich mit der traditionellen Medizin kombinieren lässt, um so den Heilungsprozess zu beschleunigen? Vielen Dank! 

Antwort von Honatur:

Hallo Helen. Erst einmal vielen Dank für Ihre Frage. Wir von Honatur empfehlen Ihnen und Ihrem Vater, einen Homöopathen aufzusuchen.

Diabetes ist schwer mit Homöopathie zu behandeln. Das Beste ist wirklich, wenn Sie sich an einen Homöopathen wenden.

Bestimmt kann ein Spezialist Ihnen ein homöopathisches Medikament für das Diabetische Fußsyndrom verschreiben, welches mit traditionellen Mitteln kombiniert werden kann.

Eine homöopathische Behandlung ist immer individuell abgestimmt. Daher gibt es unterschiedliche homöopathische Mittel, die sich nach den Symptomen und der Art der Zellulitis richten.

Man kann zum Beispiel Apis (Honigbiene) 30 C verwenden (Schmerzen, Entzündung, die sich durch Kälte bessert…), Belladonna 9-15 C (wenn die Zellulitis sehr auffällig sowie gerötet ist und starke Hitze ausstrahlt…).

Ein anderes denkbares Mittel ist Graphites (Graphit) 30 C.

Es sollte auch berücksichtigt werden, was die Zellulitis ausgelöst hat. Vielleicht ein Bakterium? Es gibt viele Details zu beachten, wenn rechtzeitig das passende homöopathische Medikament verordnet werden soll.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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