Empfehlenswerte Mineralien für die Leber

Es gibt einige Mineralien, die zu einer einwandfreien Leberfunktion beitragen. Die Leber ist auch als die Fabrik des menschlichen Körpers bekannt. Vor allem, da es sich hier um ein Organ handelt, welches ungefähr 500 organische Funktionen übernimmt.

Deshalb ist sie auch für viele lebensnotwendige Aufgaben in unserem Körper zuständig und kümmert sich um die richtige Funktionsweise unseres Organismus. 

Unter den für unsere Leber empfehlenswerten Mineralien finden sich, da diese mit wertvollen Eigenschaften zu unserem Wohlbefinden beitragen, Zink, Magnesium und Selen u.a. Diese Mineralien beinhalten wirksame und nützliche Nährstoffe.

Tatsächlich spielen sie eine wichtige Rolle im Verdauungsprozess.

Zudem produzieren sie Cholesterin und nutzen dieses dann um Gallensäure herzustellen, Eisen im Körper zu lagern und für verschiedene Vitamine. U.a sind die Mineralien auch dafür zuständig, Proteine im Blutplasma herzustellen, den Blutzucker zu regulieren und Fette aus den zu sich genommenen Lebensmitteln zu lagern.

Eine der heutzutage besten Möglichkeiten, um auf seine Leber zu achten, ist es, sich vernünftig zu ernähren, wobei die Ernährung auf gesunden und natürlichen Lebensmitteln basieren sollte.

Man sollte auf schlechte bzw. schädliche Dinge wie Alkohol und Tabak verzichten sowie auf eine exzessive Einnahme von Medikamenten. Außerdem wird empfohlen, die Leber wenigstens einmal jährlich durchzuspülen.

Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Mineralien für die Leber, die sowohl von großer Bedeutung für unser hepatisches System sind als auch unsere Gallenblase unterstützen:

Schwefel

Schwefel hilft der Leber bei der Gallensekretion, was wiederum eine entgiftende Wirkung hat. Eigentlich unterstützt uns Schwefel dabei, verschiedene natürliche Mechanismen zu aktivieren, welche zur Entgiftung der Leber beitragen.

  • Nahrungsmittel mit einem hohen Schwefelanteil: Milch, Soja, Fleisch und Eiweiß.
  • Empfohlene Dosis: nicht festgelegt. Am besten achtet man auf eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung.

Magnesium

Dieses Mineral hat eine choleretische (Ausscheidung von Lebergalle fördernde) Wirkung, was bedeutet, dass es bei der Gallensekretion in der Gallenblase hilft. Damit wird die Leberfunktion und deshalb auch die Verdauung verbessert.

Außerdem verhindert bzw. behandelt Magnesium die Bildung von Gallensteinen.

  • Nahrungsmittel mit einem hohen Magnesiumanteil: Vollkorngetreide, Samen, Gemüse und Weizenkeime.
  • Empfohlene Dosis: 400 bis 800 mg täglich.

Selen

Selen ist ein antioxidierendes Mineral, welches Leberkrebs und voreiliges Altern des Köpers verhindern kann. Außerdem schützt es vor oxidativen Schäden.

  • Nahrungsmittel mit einem hohen Selenanteil: Vollkorngetreide, Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte, Bierhefe und Weizenkeime.
  • Empfohlene Dosis: 200 mg täglich.

Zink

Dies ist ein interessantes Mineral, da es zur gesunden Aufrechterhaltung der Leber beiträgt. Zink unterstützt die enzymatische Leberfunktion.

  • Nahrungsmittel mit einem hohen Zinkanteil: Vollkorngetreide, Gemüse, getrocknete Früchte, Weizenkeime, Fleisch, Meeresfrüchte und Bierhefe.
  • Empfohlene Dosis: 10 bis 15 mg täglich.

Außerdem sind die obengenannten Mineralien wirksam bei der Behandlung einer Fettleber, was eine der häufigsten Leberstörungen darstellt. Diese Störung ist vor allem in den letzten Jahren aufgrund unseres Lebenstils und der Ernährung der meisten Menschen vermehrt aufgetreten.

Foto: Jörg Klemme, Hamburg  / pixelio.de