Erkältung mit Homöopathie behandeln

Die gewöhnliche Erkältung ist auch als Katarrh bekannt. Mit der Homöopathie kann man Erkältungssymptome behandeln. Man kann aber auch eine Erkältung verhindern oder die Symptome und die Dauer des Katarrhs verringern.

Eine Erkältung ist eine Virenerkrankung, die das Atmungssystem angreift. Die Erkrankung ist ansteckend und die allgemeinen Symptome sind Niesen mit Sekretausfluss, Kopfschmerzen, Hyperämie der Nasenschleimhaut, Schleim im Hals und ein generelles Gefühl von Unwohlsein und Müdigkeit. Eine Erkältung dauert in etwa 3 bis 10 Tage.

Es ist wichtig, zwischen einer Erkältung und einer Grippe zu unterscheiden. Die Grippe ist eine Virusinfektion des Atmungssystems, aber viel ernsthafter als eine Erkältung.

Die Symptome einer Grippe treten plötzlich auf, während es bei einer Erkältung eine Inkubationszeit gibt. Grippesymptome sind steigendes Fieber, Zittern und Muskelschmerzen.

Behandlung einer Erkältung mit Homöopathie

Bei den ersten Anzeichen kann man Anas Barbariae Hepatis oder das Mittel Oscillococcinum nehmen. Eine Dosis dreimal täglich und dies bis zu zwei Tage lang.

Außerdem kann man das Mittel mit dem Spurenelement Kupfer kombinieren, welches man in Form von Ampullen (3 Ampullen täglich bei Erwachsenen) oder Granulaten für Kinder (5 Granulate, 3-mal täglich über 2 Tage) erhält.

Wenn die Erkältung eingesetzt hat

Allium cepa

Allium cepa wird verschrieben, wenn der Patient unter reichlichem und wässrigem Nasensekret leidet, das tropfenweise auftritt und die Nase reizt.

Der Schnupfen verstopft die Nasenlöcher und verklebt die Oberlippe. Auch geht die Erkältung einher mit tränenden sowie juckenden Augen.

Hydrastis canadensis

Hydrastis canadensis wird genutzt, wenn der Patient große Pfropfen gelblichen, zähflüssigen und klebenden Schleims absondert, der sich in den Nasenlöchern verdichtet, jedoch die Nasenhöhle austrocknet. Es kommt zum geringfügigen Auswurf von gelblich-grünem Schleim.

Kalium bichromicum

Das Nasensekret ist gelblich-grün, faserig, schleimig, klebend und manchmal blutend. Es kommt zu Schorfbildung in der Nase. Wenn der Patient sich schnäuzt, stößt er dabei elastischen, starken und klebenden Schleim aus.

Ein anderes Symptom ist gewaltiger Husten, der sich in der Nacht beim versehentlichen Aufdecken verschlimmert oder auch zwischen zwei und drei Uhr morgens.

Mercurius solubilis

Man verschreibt Mercurius solubilis bei akutem oder wiederkehrenden Schnupfen sowie einer Nasen- und Rachenschleimhautentzündung. Die gelblichen Sekrete reizen die Nase und scheueren die Nasenlöcher wund.

Es kommt zu schmerzendem Rachenschleim und einer geschwollenen Zunge. Auch können Mundgeruch und brennende Tränen in Erscheinung treten.

Nux vomica

Nux vomica wird benutzt, wenn die Symptome nach einer Ansteckung eintreten.

Die Nase ist während der Nacht verstopft und es kommt zu Niesattacken beim Erwachen. Am Tag leider der Patient an Schnupfen mit transparentem Schleim.

Sambucus nigra

Sambucus nigra wird empfohlen, wenn die Nase verstopft und trocken ist und der Patient gezwungen ist, durch den geöffneten Mund zu atmen.

Säuglinge können in dieser Zeit nicht gestillt werden. Der Kehlkopf ist gerötet und es kommt zu klebrigem und zähflüssigem Schleim.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Die hier genannten homöopathischen Mittel sind nur einige von vielen, mit denen man eine Erkältung lindern kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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