Fünf homöopathische Mittel, die vor der Operation helfen

Die Homöopathie kann vor und auch nach einer Operation durchaus hilfreich sein. Wir stellen hier fünf wichtige homöopathische Mittel vor.

Diese helfen uns dabei, die Nervosität zu bekämpfen und unser Gefäß- sowie Atmungssystem vor dem Eingriff vorzubereiten.

Fünf homöopathische Mittel, die vor der Operation helfen 

Homöopathische Mittel, um Angst vor dem Eingriff zu behandeln 

Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin) vor der Operation

Die Einnahme von Gelsemium C15 oder C30 sollte zehn Tage vor dem Eingriff begonnen werden. Am Vorabend der Operation reicht eine Dosis vollkommen.

Gelsemium hilft gegen Ängste, welche durch Zittern und emotional bedingte Durchfälle gekennzeichnet sind. Der Betroffene hat das Bedürfnis vor dem Eingriff oft und viel zu urinieren.

Ignatia amara (Ignatiusbohne)

Die Einnahme von Ignatia C9 sollte während der letzten zehn Tage vor dem Eingriff begonnen werden. Die Angst zeigt sich dadurch, dass der Patient reizbar ist, häufig schwitzt, das Gefühl hat, einen Kloß im Hals zu haben und oft gähnt. Es kann zu widersprüchlichen Symptomen kommen, wie z.B. nervöser Hunger, da man nicht in Ruhe essen kann. Die Beschwerden bessern sich immer durch Ablenkung.

Homöopathische Mittel, um das Atmungssystem vor einem Eingriff vorzubereiten

Diese homöopathischen Mittel werden speziell denjenigen Patienten verschrieben, welche an respiratorischer Insuffizienz leiden und welche anästhesiert werden. Wenn der Patient einer Laparotomie unterzogen wird, können durch heftiges Husten Unterleibsschmerzen auftreten.

Antimonium tartaricum (Brechweinstein)

Antimonium tartaricum nimmt man zehn Tage vor dem Eingriff ein, damit man noch genügend Zeit vorher hat, und führt die Einnahme bis zur Operation fort. Antimonium taratricum C5 verflüssigt die Sekretionen und unterstützt damit die Ausscheidung dieser. Antimonium tartaricum C9 stoppt Sekretionen.Der Homöopath sollte die Potenzierung verschreiben, welche er angemessen für den Patienten befindet.

Homöopathische Mittel, um das Gefäßsystem vor einem Eingriff vorzubereiten

Arnica montana (Arnika)

Arnica C9 wird zu fünf Granulaten täglich, zehn Tage lang vor dem Eingriff eingenommen und nach der Operation zu fünf Granulaten, zweimal täglich für zwei Wochen lang. Arnica wirkt tropistisch auf unsere Kapillare, verringert das Risiko von Blutungen, beschleunigt die Resorption von Ödemen und erleichert die Wundheilung.

Phosphorus (Phosphor)

Von Phosphorus C9 sollte eine Dosis am Vorabend des Eingriffes eingenommen werden und eine weitere Dosis am Morgen der Operation. Zwischen einer Dosis und einer weiteren sollten immer 24 Stunden liegen. Phosphorus beugt Blutungen vor.

Man darf weder Arnica noch Phosporus einnehmen, wenn man sich einer Zahnbehandlung unterzieht. 

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de