Homöopathie gegen Ängste und Phobien

Ängste und Phobien sind das Thema in diesem Artikel aus unserem Ressort Psychopharmaka in der Homöopathie.

Wenn die Symptome akut sind, die Beschwerden aber nur leicht, können Sie das homöopathische Mittel nehmen, welches am besten auf Ihre Symptome zutrifft.

Wenn die Beschwerden allerdings dauerhaft vorkommen und stark ausgeprägt sind, müssen Sie von einem Spezialisten behandelt werden.

Aconitum napellus

Man nutzt Aconitum napellus, um Angstattacken, Unruhe, Todesangst und plötzliche endogene Symptome inklusive wiederkehrender Furcht zu behandeln.

Argentum nitricum

Argentum nitricum ist ein Mittel, das genutzt wird, um Angst sowie Beklemmung, die mit Kopfschmerzen und Schwindelanfällen einhergehen, zu behandeln.

Argentum nitricum kann uns auch bei Herzjagen helfen, welches oft durch Wetterveränderungen hervorgerufen wird und manchmal von Lampenfieber begleitet wird. Auch bei Angst vor Prüfungen, bei Agoraphobie oder Furcht vor geschlossenen und engen Räumen kann das Mittel helfen.

Argentum nitricum hilft bei Furcht vor Ablehnung und die Symptome können Unruhe, emotionalbedingte Durchfälle, Schlafschwierigkeiten, und kleinere motorische Störungen (der Patient ist zögerlich und taumelt) sein.

Arsenicum album

Das Mittel Arsenicum album wird bei Stadien endogener Depressionen, welche die Ursache von chronischen und schwächenden Erkrankungen sind, angewandt. Die betroffenen Personen haben Todesangst, Angstattacken inklusive nächtlicher Alpträume und sind unruhig in Kombination mit Reizbarkeit und Erschöpfung.

Arsenicum album bessert die Depression (ausgelöst durch schwächende Erkrankungen), aber nicht die Todesangst und Phobien, da diese Symptome psychischen Ursprungs sind und Arsenicum album nicht auf das zentrale Nervensystem einwirkt. Bei Angst und Phobien ist Arsenicum album also eher als Placebo zu betrachten.

Calcium Carbonicum

Calcium Carbonicum ist ein homöopathisches Mittel gegen Ängste kombiniert mit Pessimismus, starker Hoffnungslosigkeit, großer Erschöpfung und Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Säuglinge, die das Mittel verabreicht bekommen können, leiden unter nächtlichen Schreianfällen.

Lachesis mutus

Das Mittel Lachesis mutus wird genutzt, wenn der Patient an Trennungsangst, Zukunftsangst und mangelndem Vertrauen im Allgemeinen leidet.

Manchmal werden die Probleme durch Gefäß- oder Hormonstörungen hervorgerufen. In einer depressiven Phase wird der sonst gesprächige Patient plötzlich schweigsam.

Der Patient leidet unter vor allem morgendlich auftretenden Angstphasen, die von Phobien wie Todesangst, Angst vorm Einschlafen, Angst, vergiftet zu werden, etc. begleitet werden. Auch kann er eine paranoide Haltung einnehmen.

Natrium chloratum

Das homöopathische Mittel Natrium chloratum wird bei Furcht, die durch Sorgen hervorgerufen wird, benutzt, aber auch bei Stresskonflikten, die häufig mit Depressionen einhergehen und insbesondere am Morgen und zwischen 10 und 11 Uhr stark sind.

Phosphorus

Phosphorus ist ein Mittel, dass gegen Furcht eingesetzt wird, welche durch ein schwaches Nervensystem bedingt ist und von Schlafproblemen und Angst vor Dunkelheit begleitet wird.

Der Patient ist verletzlich, ängstlich, erschrickt vor kleinen Dingen, hat Angst vor Gewitter, vor Einsamkeit, Krankheit und dem Tod, vor allem in der Zeit um die Dämmerung herum.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Die hier genannten homöopathischen Mittel sind nur einige von vielen, mit dem man Ängste und Phobien lindern kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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