Homöopathische Mittel bei Atemwegsallergien

In der Homöopathie gibt es Mittel, mit denen man die Symptome einer Atemwegsallergie oder eines allergischen Schnupfens mildern kann.

Eine Basisbehandlung bei jedem Patienten ist wichtig, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Damit die Behandlung auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten werden kann, sollte ein Homöopath aufgesucht werden.

Mit der homöopathischen Behandlung sollte begonnen werden, wenn die ersten Symptome auftauchen. Die Behandlung ist am effektivsten, wenn die oberflächlichen Beschwerden zuerst therapiert werden.

Die Allergie kann gelegentlich, in konkreten Situationen oder durch bestimmte Allergene wie Pollen, Heu oder Blüten auftreten.

Es gibt Patienten, die ständig unter den Symptomen der Allergie leiden, da sie für gewöhnlich sehr anfällig sind oder sensibel auf Staub, Milben oder Feuchtigkeit reagieren.

Homöopathische Mittel bei Atemwegsallergien

Wie bereits vorher erwähnt wurde, ist es unumgänglich, einen fachkundigen Homöopathen aufzusuchen, welcher die richtige Grundbehandlung verordnen kann.

Eine Grundbehandlung sollte die Heilung beschleunigen oder die Symptome verschwinden lassen.

Das Basismedikament wird zusammen mit dem passenden homöopahischen Mittel verschrieben, um die schlimmsten Beschwerden zu lindern:  Niesen, Schnupfen, Juckreiz am Gaumen oder an den Augen sowie tränende Augen.

Während man auf den Termin beim Homöopathen wartet, können Apis C15 und Poumon histamine C15  eingenommen werden, bis die ersten Symptome verschwinden. Man nimmt von jedem Mittel fünf Granulate zweimal täglich.

Weiter sollte man sich die Frage stellen, ob es sich um einen saisonalen Schnupfen handelt. Dieser tritt immer dann auf, wenn sich das jeweilige Allergen in der Natur abzeichnet oder man mit einem Element in Berührung kommt, das ursprünglich die Allergie ausgelöst hat.

Sollte keines davon der Fall sein, kann es sich um eine kontinuierliche Allergie handeln. Mögliche Situationen, in denen man eine allergische Reaktion haben kann, sind:

Eine allergische Reaktion kann in einer sehr emotionalen Situation auftreten. Die Homöopathie kennt Medikamente, um allergische Reaktionen emotionalen Ursprungs zu behandeln.

Ein Beispiel dafür ist Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin). Dieser wird verwendet, wenn der Patient auf etwas sehr ängstlich reagiert und deshalb eine allergische Reaktion hat.

Ignatia Amara hilft, wenn die allergische Reaktion bei einem schweren emotionalen Schock auftritt.

Wenn der Patient weiß, auf was er allergisch reagiert, verschreibt man das spezielle Medikament in der Potenzierung C15. Von dem verordneten Mittel nimmt man dann fünf Granulate dreimal die Woche. Die homöopathischen Mittel können sein:

  • Pollens C15: Pollens wird zur Behandlung saisonaler oder Frühjahrsallergien verschrieben. Die Einnahme beträgt fünf Granulate am Tag. Wenn der Patient auf eine bestimmte Polle allergisch ist, gibt es in der Homöopathie die Möglichkeit, zusätzlich Granulate gegen diese speziellen Pollen einzunehmen.
  • Blatta orientalis C15: Blatta ist ein gutes Mittel bei der Behandlung von Allergien gegen Staub und Milben. Man nimmt dazu fünf Granulate am Tag ein.
  • Isopathische Mittel: In der Homöopathie werden Medikamente auf Grundlage der allergieauslösenden Substanz hergestellt. Diese Medikamente funktionieren wie ein Impfstoff.

Medikamente, die in einer akuten Phase Anwendung finden, werden nach ihrer Funktion und den überwiegenden Symptomen ausgewählt. Von der Potenzierung C9 sollten fünf Granulate jede Stunde eingenommen werden.

Sobald sich die Symptome bessern, kann die Einnahme verzögert werden, bis nur noch fünf Granulate dreimal täglich nötig sind.

  • Wenn man hauptsächlich niest: Nux vomica (Brechnuss) oder Sabadilla (Läusekraut)
  • Wenn es zu Bindehautentzündung kommt: Euphrasia (Augentrost), Kalium jodatum (Jodkalium), Apis (Honigbiene), Belladonna oder Rhus toxicodendron.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de