Blutkreislauf und Homöopathie

Die Homöopathie kann helfen, Symptome zu lindern, welche durch einen gestörten Blutkreislauf entstehen. Eine chronische Veneninsuffizienz kann Folge bestimmter Symptome und Anzeichen sein und aufgrund eines geschädigten Venensystems entstehen.  

Bei einer Venenschwäche funktionieren die Venenklappen im Inneren der Venen einfach nicht mehr richtig. Die Venen haben sich erweitert, weswegen die Venenklappen sich nicht mehr schließen.

Dadurch erschwert sich  das Rückpumpen des Blutes zum Herzen. Das Blut staut sich und es kommt zu einem Venenreflux, wodurch der Druck auf die Venen zusätzlich erhöht wird.

Die am häufigsten auftretenden Symptome bei einer Venenschwäche oder einem gestörten Blutkreislauf sind Schmerzen, ein Schweregefühl im betroffenen Bereich, Juckreiz, Muskelkrämpfe und das Gefühl, als ob die Beine eingeschlafen wären.

Zu den ersten Anzeichen zählen Krampfadern, Hautstörungen (Zyanose, Dermatitis, Pigmentierung und Hautgeschwüre) sowie geschwollene Fußknöchel oder Ödeme.

Die Risikogruppe bei dieser Erkrankung umfasst sowohl Personen, die viel sitzen oder auf den Füßen sind, als auch diejenigen, bei denen eine Venenschwäche schon in der Familie aufgetreten ist.

Homöopathische Behandlung zur Stabilisierung des Blutkreislaufs

Die Behandlung einer Venenschwäche besteht darin, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und zu verhindern, dass zusätzliche Komplikationen auftreten.

Das Ziel ist es, mit Homöopathie die Symptome zu lindern und eine Verschlimmerung zu vermeiden, um so die Lebensqualität zu verbessern.

Eine Venenschwäche entsteht durch geschwollene oder müde Beine mit dem Gefühl von schweren Gliedern. In diesem Fall kann Hamamelis (Zaubernuss) helfen.

Eine Dosierungsmöglichkeit wäre: 20 Tropfen dreimal täglich, vor allem in den heißen Monaten des Jahres. Außerdem ist eine Basisbehandlung notwendig.

Calcium fluoratum (Calciumfluorid)

Calcium fluoratum ist nützlich bei Krampfadern. Das Mittel stabilisiert die Venen und verzögert die Bildung weiterer Krampfadern. Es kräftigt die Venen und lindert die Beschädigung an den Venenwänden.

Pulsatilla (Kuhschelle)

Pulsatilla wird angewandt, wenn das Venensystem und die Blutzirkulation in den Gliedmaßen sich bei Hitze und starker Kälte verschlechtern.

Der Patient sollte seine Beine hochlegen, da sich die Symptome bei hängenden Beinen verschlimmern. Die Krampfadern dieser Patienten haben eine starke bläuliche Färbung.

Sepia officinalis (Tintenfisch)

Sepia officinalis ist das Mittel der Wahl für alle, bei denen sich in den Venen zusehends mehr Blut staut. Dies liegt meist an zu viel Hitze oder wenn man zu viel Zeit im Sitzen verbringt.

Auch wird das Medikament Frauen mit Hormonveränderungen empfohlen: Bei Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaft, Pubertät oder in der Menopause. Unter diesen Umständen kann der Blutkreislauf gestört werden. Das Medikament findet auch Anwendung bei Krampfadern, die während der Schwangerschaft auftreten.

Hamamelis (Zaubernuss)

Hamamelis wird verwendet bei Krampfadern in Verbindung mit Hämorrhoiden. Für gewöhnlich nimmt man es mit anderen venenstärkenden Mitteln wie Aesculus (Rosskastanien) ein. Dieses Medikament wirkt besonders gut beim menschlichen Venensystem.

Lachesis mutus (Buschmeisterschlange)

Lachesis mutus ist ein sehr wirksames Mittel bei allen Krampfadern, die eine violette Färbung aufweisen. Diese kommt durch ein Platzen der Venen zustande.

Bei der Behandlung ist es unumgänglich, sich ausgewogen zu ernähren, um den Blutkreislauf zu stabilisieren und eine fortschreitende Venenschwäche zu verhindern.

Man sollte auch harntreibende Mittel, Antioxidantien, Omega 3 Kalium und Ballaststoffe zur Stressvermeidung einnehmen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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