Für Tiere: Homöopathie gegen Flöhe und Zecken

Flöhe und Zecken sind externe Parasiten, die sich auf unseren Haustieren niederlassen. Wenn das Wetter wieder schöner wird, kehren auch die gefürchteten Flöhe und Zecken zurück. Eine Prävention ist immer das Beste, was wir für unsere Tiere machen können. 

Das Angebot an Antiparasiten-Produkten, die es heutzutage zu kaufen gibt, ist reichhaltig. Deshalb ist es leicht, ein Produkt zu finden, welches zu den Eigenschaften unseres Hundes oder unserer Katze passt.

Mehrere präventive Maßnahmen sind unumgänglich, da die externen Parasiten Krankheiten hervorrufen können.

Gefahr durch Zecken und Flöhe

Flöhe können bei unserem Haustier eine Allergie hervorrufen. Durch einen Biss kann der Floh Blut saugen, mit welchem er sich ernährt, und gleichzeitig spritzt er dabei seinen Speichel in die Haut des Tieres.

Dieser wirkt blutgerinnungshemmend. Durch den Speichel kann es beim Tier zu einer Überempfindlichkeit kommen.

Zecken ernähren sich mit einer ähnlichen Methode ebenfalls von Blut. Die Gefahr durch Zecken ist größer, da sich bei diesen schon im Speichel ein Parasit befindet, welcher ebenso durch einen Biss in das Tier gelangt.

Dieser Parasit breitet sich in einigen Blutzellen aus und zerstört diese, wenn er sich multipliziert. Dadurch wird eine Erkrankung hervorgerufen, die sehr schlimm und sogar tödlich sein kann.

Wie die Homöopathie helfen kann

Selbst durch das Verabreichen von präventiven Mitteln, kann es manchmal zu einer unvermeidlichen Ansteckung kommen. Glücklicherweise kann die Homöopathie helfen:

Ledum palustre (Sumpfporst): Wird bei typischen Hautknötchen angewendet (Stich durch einen Moskito oder der Biss eines Flohs), welche Juckreiz hervorrufen und schmerzhaft sind. Bei kalten Umschlägen können sich die Symptome bessern.

Dieses Mittel lindert den Juckreiz und verringert die Gefahr einer allergischen Reaktion. Außerdem lässt es die Hautknötchen kleiner werden. Man kann es auch kurativ sowie präventiv verwenden.

Mögliche Dosierung: C5 bis C15.

Apis (Honigbiene): Dies ist das beste Mittel gegen Stiche bzw. Bisse. Es wird verwendet, wenn plötzlich ein Ödem auftritt, welches eine rosa Farbe hat, juckt (oder brennt) und warm ist. Das Ödem bessert sich auch durch einen kalten Umschlag auf der betroffenen Stelle.

Mögliche Dosierung: C30.

Poumon histamin (Lungenhistamin): Reduziert die allergischen Symptome, vor allem bei Juckreiz. Es wirkt allerdings nicht sonderlich effektiv bei Tieren.

Mögliche Dosierung: C9 zu 200K / 2x täglich.

Pulex irritans (Menschenfloh): Anwendbar bei Individuen mit einer Allergie gegen Flohbisse. Das Mittel wird teilweise aus dem Speichel des Flohs gewonnen. Wir müssen darauf hinweisen, dass die Anwendung analog zu einer Impfung ist. Sehr effektiv, und im Gegensatz zu Spanien, in Deutschland erhältlich.

Mögliche Dosierung: C30.

Tiere, bei denen Ehrlichiose festgestellt wurde (eine Krankheit, die durch Zecken übertragen wird):

China (Chinarinde): Exzellentes Mittel gegen Blutarmut, vor allem wenn diese mit Schwäche einhergeht.

Mögliche Dosierung: C9 / 2x täglich bis die Blutarmut verschwindet.

Sulphur (Schwefel): Bei symptomatischen Fieber einhergehend  mit Entkräftung und Schmerzen.

Mögliche Dosierung: C30 / 1 einzelne Dosis (diese kann wiederholt werden, wenn die Wirkung abklingt unter der Voraussetzung, dass ein wirksames Resultat erzielt wurde).

Bryonia (Zaunrübe): Bei zusätzlichen Gelenkschmerzen.

Mögliche Dosierung: C200 / jeden Tag oder an notwendigen Tagen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de