Tabak: Mit Homöopathie zum Nichtraucher

Die Homöopathie kann helfen, das Rauchen aufzugeben und Nichtraucher zu werden. Mit den passenden Mitteln kann man die Symptome des Nikotinentzugs lindern und die ersten Monate als Nichtraucher erträglicher machen.

Eins muss Ihnen allerdings klar sein: Wenn Sie nicht absolut davon überzeugt sind, Nichtraucher werden zu wollen, sollten Sie erst gar keines der in diesem Artikel genannten homöopathischen Mittel einnehmen.

Ohne 100-prozentigen Willen werden Sie das Rauchen niemals aufgeben. Jedwedes Mittel, sei es nun homöopathisch, Naturmedizin oder eine chemische Keule wirkt lediglich unterstützend bei Ihrem Vorhaben.

Und selbstverständlich: Wer einen ganz starken Willen hat, der hört sogar von jetzt auf nachher mit dem Rauchen auf – komplett ohne Hilfsmittel.

Der Weg zum Nichtraucher ist lang und steinig!

Wenn Sie aber der Ansicht sind, dass Sie pharmazeutische Unterstützung benötigen, so zögern Sie nicht! Denn das Vorhaben ist äußerst schwierig: Nur wenige schaffen es und im Schnitt kommt es bei denen, die tatsächlich Nichtraucher werden, auf dem Weg dorthin zu mindestens drei Rückfällen.

Lassen Sie sich nicht entmutigen!

Wir wollen Ihnen keineswegs den Mut nehmen! Wenn Sie wieder anfangen zu rauchen, seien Sie nicht deprimiert. Ganz im Gegenteil. Sie haben es eben probiert und es hat diesmal nicht geklappt. Lernen Sie stattdessen aus Ihren Fehlern und unternehmen – wenn die Zeit wieder gekommen ist – einen neuen Versuch.

Ein Leben lang Ex-Raucher!

Denken Sie immer daran, dass Sie Ihr ganzes Leben lang Ex-Raucher sind. Wenn Sie es einmal geschafft haben, können Sie stolz auf sich sein: Nie wieder der Versuchung erliegen! Tabak ist tabu!

Entzugserscheinungen

Wenn Sie das Rauchen aufgeben, fehlt dem Blut das dort bisher vorhandene Nikotin. Es kommt zu einer Reihe von Entzugserscheinungen. Oft kommt es zu einem schwer auszuhaltenden „Affen“, der auch beim Absetzen harter Drogen wie Alkohol, Heroin oder synthetischem Rauschgift eintritt.

Die Symptome können massiv und sehr unangenehm sein: Angstzustände, extreme Reizbarkeit, ständig wechselnde Stimmung, Nervosität, unstillbares Verlangen zu rauchen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, stark erhöhter Appetit, Traurigkeit, Verstopfung… Manchmal bleibt dem angehenden Nichtraucher einfach nichts erspart.

Homöopathische Mittel zur Raucherentwöhnung

Thuja occidentalis (Lebensbaum) C15

Thuja occidentalis hilft angehenden Nichtrauchern bei Hautstörungen, Gewichtszunahme und depressiven Phasen.

Staphisagria (Stephanskraut) C15

Staphisagria hilft, Frustration abzubauen.

Nux vomica (Brechnuss) C15

Nux vomica hilft bei Stimmungsschwankungen.

Ignatia Amara (Ignatiusbohne) C15

Ignatia Amara hilft, Hungerattacken zu lindern.

Gelsemium sempervirens (Gelber Jasmin) C15

Gelsemium sempervirens kann helfen, Angstgefühle durch Tabakentzug zu lindern.

Tabacum (Tabak) C9

Tabacum kann man immer dann einnehmen, wenn gerade ein starkes Verlangen nach Tabak vorliegt. Dazu lässt man 5 Globuli unter der Zunge zergehen. So ersetzt man die Zigarette durch Tabacum C9.

Weitere Mittel auf dem Weg zum Nichtraucher

Um Beklemmungen und Schlaflosigkeit zu behandeln, gibt es einige homöopathische Präparate wie beispielsweise Lehning l72, Nervoheel oder Sedatif.

Es gibt auch homöopathische Komplex-Präparate zur Rauchentwöhnung, beispielsweise vom Hersteller Boiron.

Körper entschlacken

Man darf nicht vergessen, dass es außerdem notwendig ist, den Organismus zu entschlacken. Dafür kommt beispielsweise das Detox-Kit des Herstellers Heel in Frage. Die Homöopathie bietet auch eine generelle Entgiftung des Körpers an. Bei der Rauchentwöhnung ist eine Drainage sinnvoll.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung voraussetzt. Die hier erwähnten homöopathischen Mittel sind nur einige von vielen, mit denen der Weg zum Nichtraucher unterstützt werden kann.

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Foto: Martin Büdenbender pixelio.de