Insektenstiche und Homöopathie

Die Folgen von Insektenstichen kann man mit Homöopathie behandeln. Insektenstiche (Mücken, Spinnen, Bienen, Wespen, …) können lokale Schmerz-Reaktionen mit Ödemen und Entzündungen (Schwellungen, Juckreiz, Brennen) verursachen.

Bei sehr empfindlichen Personen können sich diese Reaktionen ausbreiten oder sich durch allergische Erscheinungen verkomplizieren.

Wie kann man Insektenstiche mit Homöopathie behandeln?

In den meisten Fällen werden diese Beschwerden mit einem oder mehreren der folgenden homöopathischen Mittel, die nach ihren pathogenetischen Besonderheiten ausgewählt sind, gelindert.

Beispiele:
Apis mellifica

Apis mellifica ist fast immer angezeigt. Es passt zu den Bissen oder Stichen, die durch ein plötzliches Auftreten von einem rosa Ödem mit stechenden, brennenden Schmerzen gekennzeichnet sind, die sich durch kalte Anwendungen bessern.

Die Globuli werden jede Viertelstunde verabreicht, bei einer Verbesserung werden die Zeitabstände vergrößert. Vorsicht mit den Verdünnungen, die wir Menschen geben, die allergisch sein können.

Tarentula cubensis

Tarentula cubensis ist angezeigt, wenn der Biss oder Stich eine Entzündung mit einer lokalisierten, schmerzhaften Verhärtung, die durch ein brennendes Gefühl begleitet wird, verursacht.

In den folgenden Tagen kann der Biss zu einem bläulichen Bluterguss werden, und manchmal kann sogar ein Satelliten-Lymphknoten auftreten.

Wir verabreichen niedrige Verdünnungen viermal täglich.

Cantharis vesicatoria

Cantharis vesicatoria wird gegeben, wenn der Insektenstich große, brennende, juckende Blasen verursacht, die durch kalte Anwendungen besser werden.

Wir verabreichen es zwei bis viermal täglich. Es ist ein wirksames Medikament, wenn es auf diese Weise gegeben wird.

Ledum palustre

Ledum palustre wird bei papulösen (mit Bläschen), juckenden, schmerzhaften Wunden mit lokaler Kälte, die sich bei Kälte bessern, angewendet.

Ledum palustre ist ein sehr interessantes Medikament, denn wenn wir es morgens und abends einnehmen, dann dient es als Vorbeugung gegen Insektenstichen.

Zur Prophylaxe wird es während der gesamten Dauer des Aufenthalts im befallenen Gebiet genommen. Dieses Medikament dient nicht zur Malariaprophylaxe, sondern ergänzt eine allopathische Behandlung.

Äußere Anwendung

Wir legen lokal ein Tuch auf den Biss, auf das folgende Medikamenten aufgetragen wurden:

Calendula  D4
Ledum palustre D4

Bei Patienten mit schwerer allergischer Reaktion auf Insektenstiche ist eine spezielle Grund-Behandlung notwendig, da es sich um eine akute Manifestation eines bestimmten chronischen Zustandes handelt, der fast immer mit homöopathischen Behandlungen verbessert werden kann.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: Marvin Siefke / pixelio.de