Kandidose mit Naturheilmitteln behandeln

Eine Kandidose verläuft oftmals unbemerkt. Man leidet unter anderem an Müdigkeit, Erschöpfung, Allergien, Migräne, Angst, Muskelschmerzen – schlicht an allgemeinem Unwohlsein. Für die Behandlung einer Kandidose kommen verschiedene Naturheilmittel in Kombination mit einer Diät in Frage.

Bei einer Untersuchung wird häufig nichts Anormales entdeckt, die Werte sind in Ordnung. Nicht selten wird der Betroffene als Hypochonder abgestempelt. Und weil eben so gar nichts gefunden wurde, bekommt man dann möglicherweise Antidepressiva oder sonstige Ängste abbauende Medikamente verschrieben. Das ergibt freilich keinen Sinn.

In den vielen dieser Fälle haben die Symptome ihre Ursache in einer chronischen Kandidose. Manchmal kann eine Kandidose eindeutig diagnostiziert werden. Andere Male ist es schwer, diese Krankheit zu diagnostizieren und es kommt zu einem falschen, negativen Befund bei der Analyse. In diesem Fall ist die Kandidose für gewöhnlich chronisch.

Was ist eine Kandidose?

Die Kandidose ist eine Pilzinfektion, die meist durch einen Hefepilz aus der Familie der Candida ausgelöst wird. Diese Hefepilze sind normalerweise „freundlich gestimmt“ und leben im menschlichen Organismus. Die Candida-Pilze leben für gewöhnlich in Harmonie mit dem Körper. Sie befinden sich in der Haut, im Verdauungssystem und im Urogenitaltrakt.

Verändert sich jedoch die Umgebung in der die Candida-Pilze „hausen“, vermehren sie sich plötzlich invasiv und massiv. Durch diesen Vorgang wird die Darmwand durchlässiger und es steigt auch der Befall des Blutes mit toxischen Substanzen.

Im Endeffekt kann man sagen, dass sich diese Gifte mit lebensnotwendigen Substanzen des Körpers verbinden bis es zu unterschiedlichsten Symptomen kommt, die nicht verschwinden, solange die Kandidose nicht vernünftig behandelt wird.

Im gesunden Zustand haben Darm- oder Vaginalflora in Verbindung mit starken Abwehrkräften die Candida-Pilze unter Kontrolle.

Symptome einer chronischen Kandidose

Die Symptome der Kandidose sind äußerst variantenreich und können über lange Zeit anhalten. Die häufigsten Symptome bei einer chronischen Kandidose sind generelles Unwohlsein, Erschöpfung, Schmerzen im Abdomen, Sodbrennen, Depressionen, Übelkeit, chronische Infektionskrankheiten, Heiserkeit, Kopfschmerzen und Vaginal-Beschwerden wie Brennen, Reizungen und kleine Wunden.

Die Liste der Symptome ist faktisch unendlich. Ebenso gibt es Krankheiten, die mit einer chronischen Kandidose in Verbindung stehen.

Kandidose mit Naturheilmitteln behandeln

Die Behandlung der Kandidose beschränkt sich nicht nur darauf, die Candida-Pilze zu bekämpfen. Es geht auch darum, die Umgebung in der diese Pilze hausen, wieder in ihren normalen physiologischen Zustand zu bringen. Die Behandlung der chronischen Kandidose dauert für gewöhnlich zwischen drei und acht Monaten. Bei der Behandlung sollte man folgendes beachten:

1. Candida-Pilze schwächen

Dies kann man mit einer Diät erreichen. Dabei sollte man auf Süßigkeiten, Früchte, Alkohol, Laktose und fermentierte Produkte verzichten. Im Gegenzug sollte der Anteil der Proteine und Ballaststoffe zunehmen. Es ist ratsam, parallel eine Leberentgiftung durchzuführen, da dies die Verdauungsenzyme unterstützt.

2. Candida-Pilze ausrotten

Wenn die Candida-Pilze erst einmal geschwächt sind, kann man sie mit einem natürlichen Antimykotikum angreifen. Dafür kommen beispielsweise die sehr effizienten Produkte Candida Forte und Yeast Cleanse in Frage. Selbstverständlich muss man währenddessen die Diät weiter fortsetzen.

3. Flora vorbereiten

Sobald die Symptome verschwunden sind, kann die Darm- und Vaginalflora wieder bevölkert werden. Es empfiehlt sich, regelmäßig auf ein Multivitaminpräparat zurückzugreifen, das Zellen und Abwehrkräfte stärkt.

4. Darmwand reparieren

Wenn die Darmflora wieder im Gleichgewicht ist, gewöhnen wir sie Stück für Stück wieder an andere Nahrungsmittel. Dafür muss die Darmwand nach und nach wieder zu alter Stärke kommen. Für diesen Zweck kommen mehrere natürliche Produkte in Frage. Beispielsweise Glutamin, Vitamin A oder Omega 3.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Kandidose ihren Ursprung in der Darm-Kandidose hat.

Bitte beachten Sie: Die hier genannten Mittel und Methoden sind nur einige von vielen, mit denen man Kandidose behandeln kann. Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: James Heilman, MD