Tabak: Mit Naturheilmitteln zum Nichtraucher

Naturheilmittel können bei der Raucherentwöhnung helfen. Auch die Homöopathie bietet Mittel, die den angehenden Nichtraucher auf dem Weg dorthin unterstützen.

Allerdings funktioniert das alles nur, wenn Sie sich absolut sicher sind, dass Sie mit dem Rauchen aufhören wollen.

Wenn dieser Moment „noch nicht gekommen ist“, kann Ihnen leider kein Mittel auf der Welt helfen.

Naturheilmittel, die helfen mit dem Rauchen aufzuhören

GABA (γ [Gamma]-Aminobuttersäure)

GABA ist eine Aminosäure, welche man im zentralen Nervensystem findet. Man betrachtet sie als einen beruhigenden, natürlichen Neurotransmitter. GABA wird häufig bei einer Nikotinabsetzung verabreicht. Die Säure ist ein Mittel, das viele Symptome, welche nach einem Rauchentzug auftreten, lindert.

GABA ist ein wirksames Beruhigungsmittel, Angstlöser und eine Einschlafhilfe, vor allem wenn es mit Niacin und Inosit kombiniert wird. Die Säure kann den Appetit zügeln und außerdem Angstzustände lindern. Daher kann sie sich als nützlich erweisen, um das Gewicht zu kontrollieren, wenn man eine Diät macht. Es ist nicht empfehlenswert, GABA länger als zwei Monate am Stück zu nehmen.

L-5-Hydroxytryptophan (5-HTP)

L-5- Hydroxytryptophan ist ein Vorläufer des Serotonin. Es erhöht das Serotonin im Gehirn. Das L-5- Hydroxytryptophan oder 5-HTP kann beim Nikotinentzug helfen, da es ein effizientes Antidepressivum ist und wie ein Beruhigungsmittel entspannend auf das zerebrale Nervensystem wirkt.

5-HTP vermeidet auch Angststadien, welche nach der Aufgabe des Rauchens eintreten können. 5-HTP reduziert den Appetit. Deshalb kann das 5-HTP rechtzeitig von großer Hilfe sein, wenn man eine kleine Diät macht.

Wenn Sie sich entscheiden, mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie Nahrungsmittel mit weniger Kalorien zu sich nehmen und die Menge der Nahrung kontrollieren. Das 5-HTP sollte nicht mit antidepressiven Pharmaprodukten oder Beruhigungsmitteln eingenommen werden.

L-Methionin

L-Methionin ist eine Aminosäure, die in vielerlei Hinsicht in die chemischen Reaktionen unseres Organismus eingreift. Das Methionin dient wie ein Entschlackungsmittel und entfernt die Toxine aus unserem Organismus; Toxine, die sich bilden, wenn man Tabak raucht. Methionin ist ein Entgiftungsmittel. Man rät, dass Methionin mit den Vitaminen B6 und B12 sowie Folsäure zu kombinieren, bis der L-Methionin-Spiegel erhöht ist. Die empfohlene Dosis beträgt 500 – 1.500 Milligramm täglich.

Inosit

Inosit wird nicht als Vitamin klassifiziert, aber häufig bei den Vitaminen der Gruppe B eingeordnet. Man kennt es als Vitamin B8. Inosit ist eine große Unterstützung beim Nikotinentzug, wenn wir uns das Rauchen abgewöhnen wollen. Inosit reduziert die Angst, ausgelöst durch die Furcht vor der Rauchentwöhnung oder vor dem Nikotinentzug.

Inosit ist ein Antidepressivum. Inosit ist von großer Hilfe bei der Rauchentwöhnung, da es die nervöse Bulimie und die Essstörungen behandelt, die nach der Aufgabe des Rauchens entstehen können.

Weitere Mittel für die Nikotinentwöhnung

Vitamine der Gruppe B (B3, B9, B12 und B6) sind neben Magnesium gute Beruhigungsmittel für die Muskeln und Nerven. Die Klassiker sind: Baldrian, Melisse und Weißdorn etwa als Tees oder in Tablettenform erhältlich. Sie helfen, zu entspannen. Antioxidantien wie beispielsweise Vitamin C sind ebenso wichtig, da dies bei Rauchern aufgrund des Nikotinkonsums  nur in geringen Mengen vorhanden ist.

Ein guter Mix aus Antioxidanten ist sehr wichtig bei Personen, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen, um zelluläre Schäden zu reparieren beziehungsweise zu verhindern, da diese durch giftige Rückstände des Tabaks ausgelöst werden. Ein Entschlackungsmittel auf homöopathischer oder natürlicher Basis wird benötigt, um die Toxine, die in den Organismus durch den eingeatmeten Tabak gelangt sind, zu entfernen.

Es ist ratsam, Entschlackungsmittel für die Leber, Nieren und den Darm einzunehmen. So entgiftet man die Lunge, die durch das Rauchen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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