Mumps: Homöopathische Mittel unterstützen

Mumps ist auch unter dem Begriff Parotitis bekannt. Die Homöopathie kann unterstützend helfen. Die Krankheit ist ansteckend und wird mittels Viren übertragen. 

Normalerweise erkranken Kinder und Jugendliche im Alter zwischen fünf und sechszehn Jahren an der Krankheit. Erst kommt es zu hohem Fieber und danach entzünden sich zunehmend die Ohrspeicheldrüsen, wobei diese stark anschwellen.

Die Ohren schmerzen, der Patient fühlt sich im Allgemeinen schlecht, leidet an Erbrechen, Kopfschmerzen und Schmerzen bei Berührung der entzündeten Stellen. Kleinen Kindern fällt es sehr schwer, zu kauen und zu schlucken.

Bei Mumps können auch andere Drüsen wie die Bauchspeicheldrüse oder die Hoden oder Eierstöcke betroffen sein.

Als Folge von Mumps kann es zu einer Gehirnhautentzündung und einer Hodenentzündung kommen.

Dabei kann eine Hodenentzündung zu Unfruchtbarkeit im Erwachsenenalter führen.

Der Mumpsvirus verbreitet sich durch die Luft mittels Tröpfchen oder setzt sich an der Oberfläche von zum Beispiel Gläsern fest und wird durch das gemeinsame Benutzen übertragen.

Homöopathische Behandlung bei Mumps

Nachdem ein Arzt aufgesucht wurde und die ersten Symptome aufgetreten sind, können folgende Mittel unterstützend eingenommen werden (auch beim Verdacht auf Mumps anwendbar). Alle Angaben sind orientativ.

Hepar sulfur (Kalkschwefel) C15, eine Dosis bei Auftreten der ersten Symptome und eine weitere Dosis zwei Stunden nach der ersten Einnahme

Man verschreibt zur Behandlung von Mumps auch  Mercurius solubilis C9, Pulsatilla C9 und Sulfur (Schwefel) C9, jeweils fünf Granulate jeden Mittels, abwechselnd dreimal täglich für zehn Tage

Um Mumps bei Erwachsenen vorzubeugen und Unfruchtbarkeit oder eine Hodenentzündung zu vermeiden, die dieser Virus bei Erwachsenen hervorrufen kann, kann folgendes Mittel hilfreich sein:

Trifolium repens (Weiß-Klee) D3 in Tropfenform. Empfehlenswert sind zehn Tropfen dreimal täglich. Diese sollten zehn Tage lang eingenommen werden.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Photo: U.S. federal government, public domain.