Die Risiken der Homöopathie

Obwohl es nur wenige Gefahren und Risiken bei der Anwendung von Homöopathie gibt, sollte man einige Dinge unbedingt berücksichtigen.

Generell gilt: Die Einnahme von homöopathischen Medikamenten ab einer Potenzierung von D4 ist bei richtiger Anwendung ungefährlich.

Aber auch andere Aspekte sollten nicht vergessen werden. Die Mehrheit der homöopathischen Medikamente, die in Form von Tropfen auf dem Markt sind, enthalten Alkohol und sind deshalb nicht für Kinder, Schwangere und Alkoholiker geeignet.

Für diese Patienten sind Globuli und Tabletten die geeigneten homöopathischen Mittel. Falls eine Laktose-Intoleranz besteht, sollte man allerdings die standardmäßig angebotenen Globuli, Granulate und Tabletten vermeiden.

Auf Homöopathie muss man deswegen aber nicht verzichten: Es gibt eine große Auswahl an laktosefreien Globuli und Granulaten.

Niedrige Potenzierungen giftiger Substanzen

Da einige homöopathische Mittel aus giftigen Substanzen bestehen, verabreicht man diese Medikamente ausschließlich in geringen Dosierungen.

Sonst bestünde durchaus die Gefahr einer schweren Vergiftung. Dies gilt aber nur für Medikamente, welche auf Basis giftiger Substanzen hergestellt werden.

Substanzen bis D3 sind aus diesem Grunde verschreibungspflichtig. Nicht nur darum sollte man ohnehin immer einen Homöopathen aufsuchen und keine eine Selbstbehandlung durchführen.

Konventionelle Medizin versus Homöopathie

In vielen Fällen lehnen traditionelle Homöopathen die konventionelle Medizin ab. Dies beruht auf die Ablehnung dieser Medizin durch den Begründer der Homöopathie, Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 – 1843, Foto), welcher sich gegen die Behandlungsmethoden der damaligen Zeit aussprach, und welche manchmal dem Patienten mehr Schaden zufügte, als ihm zu helfen.

Mit dieser Kritik zur damaligen Zeit hatte Hahnemann zweifellos Recht.

Heutzutage ist die Situation schon anders, wenngleich die konventionelle Medizin bekannterweise nach wie vor schaden kann und nicht immer Lösungen parat hat.

Aber: Beispielsweise nach einem Unfall, bei Herzkranken oder bei einer kardiovaskulären Erkrankung ist die konventionelle Medizin die bessere Lösung, um die Betroffenen zu behandeln.

Mit Globuli kann man keinen Herzinfarkt behandeln

In diesen Fällen gibt es auch keine homöopathischen Mittel. Man sollte schon wissen, dass man mit Globuli keinen Herzinfarkt behandeln kann.

Aber es gibt durchaus Globuli, welche dazu geeignet sind, Allergien, Atemwegserkrankungen und viele andere Erkrankungen zu kurieren, was der konventionellen Medizin häufig nicht gelingt.

Die Homöopathie ist so wirksam wie die konventionelle Medizin und die konventionelle Medizin ist so wirksam wie Homöopathie. Es kommt eben immer „darauf an“.

Homöopathie und konventionelle Medizin schließen sich nicht aus

Homöopathie und konventionelle Medizin schließen einander nicht aus. Es sind einfach zwei Arten, die unterschiedlich behandeln. Sie sollten wissen, wenn eine Behandlungsart an ihre Grenzen stößt und wann man besser konventionelle Medizin oder Homöopathie nutzt.

Die Homöopathie heilt ohne Nebenwirkungen und berücksichtigt den Patienten in seiner Ganzheit: die Persönlichkeit, das Verhalten, welches Mittel wirkt etc.

Die konventionelle Medizin behandelt zwar die Symptome, aber zieht den Patienten an sich dabei nicht in Betracht und es kann zu unerwünschten Nebeneffekten kommen.

Es gibt erfolgreiche Fälle in denen Kinder seit der Geburt ausschließlich mit Homöopathie behandelt wurden und kein einziges Mal Paracetamol oder Ibuprofen eingenommen haben.

Der Vorteil dabei ist, dass die Leber nicht so stark beansprucht wurde wie bei denjenigen Kindern welche praktisch jeden Tag Ibuprofen oder Paracetamol schlucken.

Erstverschlimmerung richtig interpretieren

Wenn sich die Symptome am Anfang einer Behandlung verschlechtern, ist dies in vielen Fällen aus Sicht der Homöopathie ein gutes Zeichen, da das gewählte Mittel anzuschlagen scheint.

Man sollte sich danach richten, ob die Symptome sich für gewöhnlich nur für einige wenige Stunden verschlimmern und dabei niemals auf ein Niveau ansteigen, das eine Gefahr für den Patienten darstellt.

Vor allem bei schweren und akuten Erkrankungen stellt eine Verschlimmerung eine Gefahr dar und es müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden.

Wenn sich etwa bei einer Lungenerkrankung eine leichte Atemnot in eine schwere Atemnot mit Erstickungsanfällen verwandelt, gibt es nichts an dieser Verschlechterung, was als gutes Zeichen gesehen werden kann. Ganz im Gegenteil: Hier besteht absolute Lebensgefahr für den Patienten.

Immer einen Arzt aufsuchen!

Nicht nur in den genannten Fällen gibt es immer nur eine einzige mögliche Lösung: Das sofortige Aufsuchen eines Arztes oder des Krankenhauses! honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: daniel stricker / pixelio.de