Sport und Homöopathie

Die Homöopathie hilft Sportlern vor, während und nach dem Training. Bestimmte homöopathische Medikamente verbessern die Widerstandsfähigkeit gegen Beanspruchung und helfen, sich besser zu erholen. 

Mit der richtigen homöopathischen Dosis stärken wir sowohl Bänder als auch Knochen und verhindern Entzündungen, Schmerzen und körperliche Erschöpfung.

Wenn Sie viel Sport treiben oder darüber nachdenken, mit einem Sport zu beginnen, ist es wichtig, Ihren Körper in einen guten Zustand zu bringen. So können Sie Verletzungen vermeiden oder zumindest die Verletzungsgefahr verringern.

Bei der Ausübung einer körperlichen Anstrengung, wie zum Beispiel ein Fußballspiel oder einer langen Wanderung, verbraucht der Körper Kalzium und Kalium, das dann ersetzt werden muss, um die Knochen und Gelenke zu stärken.

Darüber hinaus brauchen Menschen, die viel Sport treiben, eine zusätzliche Eisenzufuhr von 10 bis 20 Milligramm pro Tag, weil die Bluthämoglobinwerte höher sind. Und natürlich auch wegen der Überanstrengung, die der Körper eines Athleten aushalten muss.

Homöopathische Mittel für Sportler

Gelsemium sempervirens

Gelsemium sempervirens C15 ist wichtig, wenn man einen Wettbewerb hat. Mit Gelsemium sempervirens vermeidet man Wettkampfängste. Man empfiehlt eine Dosis am Tag vor und eine weitere am Morgen des Wettbewerbs.

Kalium phosphoricum

Kalium phosphoricum wird vor und nach körperlicher Bewegung empfohlen. Mit dem homöopathischen Mittel kann man körperliche Erschöpfung und Muskelschwäche vermeiden.

Ohne Kaliumphosphat würden Nerven und Muskeln nicht richtig „funktionieren“. Sowohl Kaliumphosphat als auch Ferrum phosphoricum sind in der Lage, Energie aus den Zellen zu extrahieren, wodurch die Widerstandskraft beim Sport gestärkt wird.

Arnica montana

Arnica montana wird in verschiedenen Verdünnungen genommen in Abhängigkeit von der Zeit (vor, während oder nach dem Sport). Vor dem Sport nimmt man Arnica montana C4, um die Muskeln zu stimulieren und aufzuwärmen. Während des Sports nimmt man Arnica montana C9 und danach Arnica montana C15, um die Muskeln zu entspannen.

Calcium sulphuricum

Calcarea sulphurica oder Calcium sulphuricum ist ein Medikament, um Muskelschmerzen nach körperlicher Anstrengung zu vermeiden. Es ist ein Salz, das bei der Bildung von Binde- und Stützgewebe beteiligt ist.

Es lässt sich gut mit Kalium chloratum kombinieren, das auch entzündungshemmend wirkt. Nehmen Sie die beiden Salze nach dem Training, um das Auftreten von Muskelschmerzen zu vermeiden.

Ferrum phosphoricum

Mit Ferrum phosphoricum bringt man zusätzliches Eisen, das vom Sportler benötigt wird, in den Körper und vermeidet darüber hinaus Entzündungen und Schmerzen. Es ist sehr effektiv als eine unterstützende Behandlung, wenn Entzündungen in den Gelenken oder Knochenbrüche (in diesem Fall kombiniert mit Calcium phosphoricum) auftreten.

Calcium fluoratum

Calcarea fluorica, auch Calcium fluoratum oder Calciumfluorid genannt, ist ein homöopathisches Medikament, das Knochen, Sehnen und Gelenke stärkt, damit man das tägliche Sport-Training besser übersteht. Es ist üblich, Verdünnungen von D6 zu nehmen.

Calcium phosphoricum

Calcium phosphoricum fördert das Wachstum und die Entwicklung der Knochen. Bei Schüssler-Salzen kennt man es als „das Heilmittel der Wiederherstellung“, es hat also stärkende und aufbauende Eigenschaften (es ist bei der Bildung neuer Zellen beteiligt). Es verhindert auch Krämpfe und Schmerzen. Es wird im Allgemeinen zusammen mit Calcium fluoratum in einer Verdünnung von D6 empfohlen.

Kalium sulfuricum

Kalium sulfuricum wird in der Haut, den Haaren und den Gelenken gefunden. Es ist ein Heilmittel mit der Fähigkeit zur Reinigung des Körpers. Kalium sulfuricum und Calcarea sulphurica wirken entgiftend.

Kalium sulfuricum ist auch bei der Verteilung des bei der Atmung aufgenommenen Sauerstoffs im gesamten Körper beteiligt, wodurch die Widerstandskraft erhöht wird.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: Petra Bork/ pixelio.de