Symphytum: „Klebstoff“ für Knochenbrüche

Symphytum ist in der Homöopathie der „Klebstoff“ bei Knochenbrüchen. Das homöopathische Mittel beschleunigt die Knochenheilung. Symphytum ist auch entzündungshemmend.

Symphytum hat eine hohe Affinität zu Knochen und Sehnen.

Das Mittel ist auch bekannt unter dem Namen Beinwell.

Die Urtinktur enthält verschiedene Wirkstoffe.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Urtinktur von Symphytum oral eingenommen kontraindiziert ist in der Schwangerschaft.

Die wichtigsten Wirkstoffe sind Allantoin, denn es hat heilende Eigenschaften und Rosmarinsäure wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung.

Wesentliche klinische Indikationen von Symphytum

Wenn man an die Behandlung von Traumata oder gebrochenen Knochen und Knochenhaut denkt, dann ist das in der Homöopathie synonym dazu, an Symphytum zu denken.

Symphytum wird zusammen mit Calcium phosphoricum (Calcarea phosphorica) verschrieben, wenn man einen Knochenbruch behandelt, um die Frakturheilung zu beschleunigen.

Das Mittel nimmt man während der Zeit ein, in der eine Ruhigstellung des betroffenen Körperteils notwendig ist.

Symphytum ist zum Beispiel ein gutes Heilmittel nach einer Hallux-valgus-Operation (Schiefzehe) oder nach einer Fraktur eines Knochens.

Das natürliche Mittel ist auch sehr wirksam bei der Behandlung der während oder nach einer Fraktur des Knochens oder der Knochenhaut auftretenden Schmerzen.

Denn manchmal halten die Schmerzen noch nach der Heilung des Knochenbruchs an.

Für Sportler und nach einer Operation

Das homöopathische Mittel ist auch angezeigt bei Periostitis bei Sportlern und bei Achilles-Sehnenentzündungen.

Es wird auch zur Behandlung von Traumata des Augapfels verschrieben.

Diese Verletzung wird von einem Schlag mit einem Fremdkörper, wie ein Faustschlag, ein Tennisball, oder ähnlichem.verursacht.

Symphytum kann immer mit Arnica montana zusammen verordnet werden. Beide homöopathischen Mittel ergänzen sich in ihrer Wirkung.

<Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Dieses homöopathische Mittel ist nur eines von vielen, mit dem man die genannten Beschwerden lindern kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: sabine koriath / pixelio.de