Thuja occidentalis: Bei Warzen und Cellulite

Thuja occidentalis (Abendländischer Lebensbaum) ist ein homöopathisches Medikament, um Warzen und Cellulite zu behandeln. Beschreibt man den typischen Patienten, kommen einem Adjektive wie kühl, berechenbar, verschlossen, reserviert, unzufrieden, mutlos, listig und manipulierend in den Sinn. 

Die Betroffenen neigen sehr stark zu Depressionen, zu unentschlossenem Verhalten und Nosophobie (Angst vor Krankheiten). Vor allem leiden sie unter der Angst, an Krebs zu erkranken.

Menschen vom Typ Thuja occidentalis sind wenig kommunikativ, sagen nicht viel und beobachten lieber das Geschehen um sich herum. Sie isolieren sich, sind verschlossen und niemand weiß so recht, was in ihrem Kopf vorgeht.

Die Betroffenen scheuen sich auch vor jeglicher tiefergehenden Kommunikation. Sie sind eh keine guten Redner und drücken ihre Gefühle lieber durch Musik, Poesie oder Malerei aus.

Leicht entwickeln sie fixe, obsessive Ideen. So haben sie beispielsweise das Gefühl, als wären ihre Beine zerbrechlich und aus Glas gemacht. Oder sie verspüren eine Art Leben im Abdomen oder sie laufen ausschließlich nur am Wegesrand. Die Patienten neigen generell zu Depressionen.

Wann verschreibt man Thuja occidentalis?

Man verschreibt Thuja occidentalis als Basisbehandlung bei chronischen Erkrankungen aufgrund eines gestörten Immunsystems. Vor allem wenn die Störungen des Immunsystems nach einer Impfung auftreten oder durch die industrielle Verseuchung in der landwirtschaftlichen Produktion verursacht wurden, empfiehlt sich dieses Mittel.

Man nutzt das homöopathische Mittel, wenn der Organismus an Nebeneffekten einer langanhaltenden und sich wiederholenden Behandlung leidet, bei der Antibiotika, Hormone, Kortison oder chemische Medikamente zum Einsatz kommen.

Außerdem ist Thuja occidentalis gut zur Basisbehandlung von sich wiederholenden Infektionen wie Ohrenentzündung, Bronchitis, Blasenentzündung oder bei jeglicher chronischen Entzündung der Atemwegs-, Verdauungs- und Genitalschleimhäute geeignet.

Man verschreibt Thuja occidentalis ebenso im Falle von Dauerstress, wenn das Abwehrsystem stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

Typische Charakteristika der Betroffenen

Die Betroffenen neigen dazu, gutartige Tumore und Gewebeauswüchse wie Warzen, Feigwarzen und Papillome zu bekommen.

Die Entwicklung von Krankheiten verläuft bei ihnen schleichend und schrittweise. Außerdem neigen die betroffenen Personen zu Übertreibungen und sie haben Angst davor, an Krebs zu erkranken. Häufig leiden sie an Nervenschmerzen und endogenen Depressionen.

Thuja occidentalis wird deshalb bei Stress, einem Trauma nach einem Unfall oder dem Verlust eines geliebten Menschen angewandt, auch wenn die Ereignisse schon meist länger zurückliegen. Es können Jahre vergehen, bis die Patienten endlich ihre Gefühle äußern.

Patientinnen neigen oft zu Cellulite. Ihre Haut ist dabei fettig und glänzend. Sie schwitzen häufig unter den Achseln und verströmen dabei einen unangenehmen Geruch. Auch leiden sie häufig an Gebärmutterfibromen. Ihre Nägel sind gerillt und brechen leicht.

Die Symptome verschlechtern sich bei Feuchtigkeit und durch Impfstoffe. Der Betroffene leidet an Nervenschmerzen, Kopfschmerzen und Rheuma.

Klinische Anwendungen von Thuja occidentalis

Die bekannteste klinische Anwendung von Thuja occidentalis liegt bei der Basisbehandlung von Warzen, Feigwarzen und Papillomen. Auch ist es das Medikament zur Grundbehandlung von Zellulite.

Bei wiederkehrenden Infektionskrankheiten wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Ohrenentzündung, Rachen- und Nasenschleimhautentzündung und anderen ähnlich schweren Erkrankungen nutzt man Thuja occidentalis ebenfalls als Basismedikament.

Ebenso bei Nervenschmerzen, endogenen Depressionen, chronischen Harnblaseninfekten, Hypertrophie der Prostata, Blasenpolypen und Dickdarmentzündung mit Rumoren ist Thuja occidentalis ein geeignetes Mittel.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Das homöopathische Mittel Thuja occidentalis ist nur eines von vielen, mit dem man die genannten Beschwerden lindern kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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