Tigermücken und Homöopathie: Wie kann man Stiche verhindern?

Frage von Yolanda:
Hallo! Ich habe den Artikel zu Insektenstichen und Homöopathie gelesen. Nun würde ich gerne wissen, ob es irgendein wirksames homöopathisches Mittel gegen die Tigermücke gibt. Ich habe einen 1 1/2 Jahre alten Sohn und im Sommer wird er von Moskitos gestochen. Gibt es ein natürliches Mittel, um dies zu verhindern? Vielen Dank. 

Antwort von honatur.com: Hallo Yolanda! Gegen die Tigermücke (Aedes albopicts) können Sie beispielsweise 5 Globuli Ledum palustre (Sumpfporst) C5 in ein wenig Wasser auflösen.

Die Lösung können Sie Ihrem Kind mit einer Pipette jeweils morgens und abends verabreichen. Die Behandlung sollte so lange fortgeführt werden, wie die Moskitos unterwegs sind. So können Sie verhindern, dass ihr Sohn gestochen wird.

Pyrogenium (Sepsin) C9 und Ledum palustre (Sumpfporst) C5 gegen die Tigermücke

Nachdem man gestochen wurde, kann man spezielle homöopathische Produkt, beispielsweise des Herstellers DHU, auf die juckende Stelle auftragen. Das Mittel funktioniert normalerweise sehr gut.

Falls sich die Stiche entzünden sollten, kann man die Behandlung um Pyrogenium C9 ergänzen. Dieses Mittel wird in der Regel genauso dosiert wie Ledum palustre.

Auch Erwachsene können Ledum palustre C5 zur Prävention nehmen. Dazu legt man beispielsweise 5 Globuli unter die Zunge und nimmt diese unabhängig von den Mahlzeiten, morgens und abends ein.

Vielen Dank für Ihre Frage und ich wünsche Ihnen für dieses Jahr viel Glück bei der Abwehr von Moskitos!

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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