Antioxidantien gegen das Altern, Cholesterin und Diabetes

Schon des Öfteren haben wir von Antioxidantien und den “freien Radikalen” gehört. Tatsächlich ist beides miteinander verbunden.

Die Antioxidantien neutralisieren nämlich die “freien Radikalen”.

Freie Radikale bilden sich durch das Vorhandensein von Sauerstoff und sind bedenkliche Moleküle, welche stark reagieren und so Schäden an Zellen sowie Organen anrichten.

Solche Verletzungen an den Zellen beschleunigen das Altern der Haut und des Organismus an sich. Unsere Zellen sind immer anfällig für freie Radikale.

Bei Personen, welche an hohem Cholesterin und Diabetes leiden und die einen sogenannten “Bierbauch” haben,  sind die verursachten Schäden durch die freien Radikalen viel schlimmer als bei einer gesunden Person.

Bei Diabetes erhöht sich der oxidative Schaden, bis dieser das Gewebe angreift. Eine Fettansammlung im Magen und die Oxidation dieses Fettes führen zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen. Dadurch kommt es zu erhöhtem “oxidativen Stress”.

Wie können wir uns vor freien Radikalen schützen?

Der beste Schutz sind Antioxidantien. Unser Organismus besitzt Abwehrmechanismen, welche gegen die freien Radikalen ankämpfen. Antioxidantien neutralizieren die freien Radikalen und verhindern so, dass sich schädliche Substanzen in unserem Körper bilden.

Stress, Verschmutzung, Alkohol, Tabak, starke ultraviolette Sonnenstrahlung, verschiedene Medikamente, unser Alter, unausgewogene Ernährung und exzessives Sporttreiben sind alles Faktoren, welche die Bildung von freien Radikalen begünstigen.

Wenn die Ansammlung von freien Radikalen sehr hoch ist und unser Organismus nicht über ausreichend Antioxidantien verfügt, um diese freien Radikalen zu bekämpfen, verfallen wir in sogenannten “oxidativen Stress”.

Und dadurch wird die Entstehung von Krankheiten und das Altern der Haut sowie des Organismus begünstigt. Ein Organismus ohne ausreichende Antioxidantien verliert die Fähigkeit, sich selbst zu schützen.

Woher bekommen wir Antioxidantien?

Einige Antioxidantien werden von unserem Organismus produziert und andere nehmen wir durch Nahrung auf. Wir sollten Früchte und Gemüse verzehren, welche reich an Vitaminen, Mineralien und fotochemischen Bestandteilen sind und die die Bildung von freien Radikalen stoppen.

Es ist sehr wichtig, regelmäßig Antioxidantien zu sich zu nehmen, da die Zellen ständig von freien Radikalen angegriffen werden.

Heutzutage versorgt uns die Nahrung aufgrund unserer Lebensweise und ab dem 45. Lebensjahr nicht mehr mit ausreichend Antioxidantien. Deshalb  ist es besser, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.

Diabetes und Antioxidantien

Im Fall von Diabetes erhöht sich die Bildung von freien Radikalen prozentual zu der Lipid-Verbindung an Sauerstoff, da ein Mangel an Antioxidantien besteht.

Patienten, welche an Diabetes leiden, haben einen Mangel an Vitamin E und einen erhöhten Spiegel an freien Radikalen.

Das ergab eine Studie, welche an Diabetes erkrankte Personen mit Menschen verglich, die sich bester Gesundheit erfreuen. Der Körper von Diabetes-Betroffenen hat mehr Probleme, Antioxidantien zu bilden.

Also…  wo finden wir diese Antioxidantien?

Momentan gibt es viele käuflich erhältliche Produkte, welche komprimierte Antioxidantien beinhalten und in Form von Kapseln und Säften erwerbbar sind. Wenn wir komprimierte Antioxidantien zu uns nehmen, erzielen wir immer bessere Resultate, als wenn wir zu einzelnen Antioxidantien greifen.

Einige Antioxidantien sind erwähnenswert:

Carotinoide: Beta Carotin, Lycopin, Alfa Carotin, Lutein, Canthaxanthin, Astaxanthin

Carotinoide findet man in Möhren, Tomaten und bei Früchten sowie Gemüse, welche eine rote oder gelbe Farbe haben; in Pilzen, Algen und bei grünem Blattgemüse wie Brokkoli und Spinat.

Vitamin C oder Askorbinsäure

Vitamin C ist ein wirksames Antioxidans und vielleicht sogar das bekannteste.Vitamin C erhöht die Abwehrkräfte, beeinflusst den Lipid-Metabolismus und hilft dabei, den Cholesterinspiegel zu senken und Triglyzeride zu verringern.

Vitamin C reguliert auch den Blutzuckerspiegel. Außerdem bildet es eine Synergie mit Komponenten zur Fettverbrennung und vernichtet somit eine Menge Fett.

Vitamin E: Tocopherole, Tocotrienole

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin. Vitamin E spielt eine wichtige Rolle und hat eine antioxidierende Wirkung im Bereich der Zellmembranen und senkt außerdem Cholesterin bzw. LDL.

Eine zusätzliche Einnahme von 200mg mit einer Beimischung an Tocotrienolen reduziert das gesamte Cholesterin und das LDL-Cholesterin.

Wenn sich der oxidative Stress erhöht, verändert sich der Blutzuckerspiegel. Dies ist der Fall bei Diabetes-Betroffenen oder bei Personen, welche eine geringe Stressabwehr besitzen.

Hierbei reguliert die Einnahme von Vitamin E den Blutzuckerspiegel. Außerdem verringert Vitamin E Regelschmerzen, Hitzewallungen und Schweißausbrüche in der Menopause. Es wirkt vernarbend, verbessert den Blutkreislauf und hilft bei Unfruchtbarkeit.

Vitamin E findet man in pflanzlichen Ölen, wie Soja-, Sonnenblumen- und Maisöl, in Haselnüssen, Sonnenblumenkernen und Vollgetreide sowie in Weizenkeimen.

Es ist wichtig zu wissen, dass es acht verschiedene chemische Arten des Vitamin E gibt und diese eine Synergie bilden. Sie sind Teil des natürlichen antioxidierenden Immunsystems innerhalb unseres Organismus.

Sonstiges

Grüner Tee, Acai-Beeren, Noni-Saft, Traubenkerne, Resveratrol, Alpha-Lipoic oder Selen.

Nahrungsergänzungsmittel, die auf Antioxidantien basieren, helfen uns dabei, die freien Radikalen “einzufangen” und erzielen ein großartiges Ergebnis bei unserer Haut. Sie stärken die Abwehrkräfte und regulieren indirekt das Cholesterin und den Blutzuckerspiegel. Außerdem wird dadurch das Altern verzögert.

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Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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