China officinalis: Gut bei Fieber

China officinalis (China rubra, roter Chinarindenbaum) ist ein homöopathisches Mittel speziell gegen Fieber oder Erschöpfung wegen des Verlusts von Körperflüssigkeiten.

China officinalis wird verabreicht in Fällen von Blutverlust, sekundärer Anämie und Müdigkeit nach schweren Menstruationsblutungen oder bei einem Kaiserschnitt.

China officinalis sind sehr intelligente Personen, an Paranoia grenzend, zwischen Genie und Wahnsinn. “Alle Probleme können im Bett gelöst werden”.

Ein historisches Beispiel für eine solche Persönlichkeit könnte Wolfgang Amadeus Mozart sein.

Der Betroffene hat eine hohe Berührungs-Empfindlichkeit, insbesondere auf der Kopfhaut.

China officinalis hat häufig Kopfschmerzen und Tinnitus. Die Beschwerden verschlechtern sich durch Reibung und bessern sich bei Wärme.

Wenn verschriebt man China officinalis?

Das homöopathische Mittel China officinalis kommt vor allem in zwei Situationen zur Anwendung: bei länger andauerndem, schwächendem Fieber und bei Schwächezuständen, die durch den Verlust von Körperflüssigkeiten wie Blut, Schweiß oder Durchfall hervor gerufen werden oder während der Stillzeit.

Hauptindikationen von China officinalis

Bei Wechselfieber, bei grippalen Zuständen. Das Fieber ist anhaltend und schwächt den Patienten.

Das homöopathische Mittel wird in Fällen von Müdigkeit verschrieben, die als Folge von Verlust von lebenswichtigen Flüssigkeiten wie bei Blutungen, Schwitzen im Schlaf, Stillen, schmerzlosem Durchfall, der aber erschöpfend ist, Colitis mit Völlegefühl und Blähungen auftreten.

In Fällen von Müdigkeit während der Genesung von einer Krankheit, bei Schwäche, Blässe, Schwindel und Tinnitus ist China officinalis ebenfalls ein geeignetes Mittel.

Diese Anzeichen sind das Ergebnis der wiederholten Blutungen oder Auszehrung (Fieber mit Schwitzen, Gastroenteritis und nach Geburten).

Blähungen, im gesamten Bauchbereich.

Wussten Sie schon, dass…?

Hahnemann formulierte die ersten Grundlagen der Homöopathie beim Beobachten einiger Wirkungen der China officinalis.

Die Gräfin von Chinchon wurde von anhaltendem Wechselfieber (Malaria) geheilt, indem sie Kinakina genommen hat.

China-Rinde wurde schnell populär als “Staub der Gräfin” und später als “englisches Heilmittel, um Fieber zu heilen”.

Aus dem Wort Kinakina leitet sich Quinquina und davon wiederum Quinina (Chinin) ab. Chinin wird auch zur Behandlung von Malaria eingesetzt.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Das homöopathische Mittel China officinalis ist nur eines von vielen, mit dem man die genannten Beschwerden lindern kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten

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