Papillomavirus: Gibt es ein homöopathisches Mittel?

“Ich würde gerne wissen, ob es stimmt, dass die Homöopathie ein Mittel gegen das Papillomavirus kennt.” Dies fragt unsere Leserin Carmen.

Dazu sagt unsere Autorin, die Homöopathin Clara García: “Generell gibt es bisher noch keine wirksame Therapie gegen den Papillomavirus. Das betrifft sämtliche mögliche Behandlungsmethoden. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten von der Allopathie bis zur Naturmedizin und der Homöopathie, welche die negativen Auswirkungen dieser Infektion lindern können”.

Im Falle einer Ansteckung mit dem Papillomavirus (HPV), müssen Sie die homöopathischen Mittel mit anderen Medikamenten zusammen einnehmen.

Sie sollten berücksichtigen, dass es zahlreiche Studien über Medikamente gegen den Virus gibt, aber dass es aktuell leider noch kein spezifisches Medikament gegen HPV gibt.

Eine Infektion mit dem Papillomvirus kann unbemerkt und ohne dass Symptome auftreten, verlaufen.

Bei einem Großteil der infizierten Personen verschwindet der Virus plötzlich und ohne Folgen zu hinterlassen nach spätestens 2 Jahren nach der Infektion.

Papillomavirus: Allopathische Medizin

Wenn der Virus nach zwei Jahren nicht verschwunden ist, sollte man alle sechs Monate Untersuchungen durchführen lassen.

Bei Frauen wird mittels Zytologie eine Krebserkrankung des Gebärmutterhalses im Vorstadium festgestellt und durch einen chirurgischen Eingriff zu beseitigen versucht, welcher das erkrankte Gewebe mehr oder weniger gut entfernt (je nach Grad der Erkrankung).

Papillomavirus: Studien mit medizinischen Pilzen

Man hat bei einigen medizinischen Pilzen festgestellt, genauer gesagt bei Coriolus Versicolor (Schmetterlingsporling) und Cordyceps Sinensis (Chinesischer Raupenpilz) in hoher Konzentration, dass diese neben Folsäure eine Ansteckung mit dem Virus kontrollieren können.

In einigen Fällen soll es zur Auslöschung des Papillomvirus gekommen sein. (Verschiedene Quellen, u.a. hier und hier.)

Da der Papillomvirus nach einer Ansteckung in dem Organismus ein Mangel an Folsäure hervorruft, sollten man Folsäure-Ersatzmittel zu sich nehmen.

Ebenso sollten man auf die Darmflora achten und Probiotika sowie Präbiotika einnehmen.

Es gibt zahlreiche fertige Produkte in Form von Kapseln oder Pulver in Apotheken.

Eine gesunde Darmflora stärkt die Abwehrkräfte und begünstigt die Absorption wesentlicher Nahrungsmittel, damit der Organismus einwandfrei funktioniert.

Man sollte auch Nahrungsmittel zu sich nehmen, die reich an Folsäure sind, beispielsweise Salat. Die Nahrung sollte möglichst roh oder leicht gekocht sein.

Einige der wesentlichen Nahrungsquellen reich an Folsäure sind Gemüse mit grünen Blättern, Leber, Vollkornprodukte, Zitrusfrüchte, Nüsse, Hülsenfrüchte und Bierhefe.

Man kann auch Folsäure in Tablettenform zu sich nehmen. Die empfohlene Dosis beträgt 400 Mikrogramm pro Tag.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Foto: Georg Sander  / pixelio.de