Homöopathie und Sonnenallergie: Symptomen vorbeugen

Mit Homöopathie kann man Symptomen einer Sonnenallergie vorbeugen, die sehr störend sein können, wenn man einmal darunter leidet. Bei einer Sonnenallergie können verschiedene Symptome zeitgleich auftreten.  

Solarer Nesselausschlag

Es kommt zu einem solaren Nesselausschlag, sobald man sich nur einige Sekunden bis wenige Minuten der Sonne aussetzt.

Dieser Ausschlag verschwindet, wenn man sich für einige Stunden in den Schatten begibt. Wenn man mehrmals in die Sonne geht, gewöhnt sich der Körper irgendwann an die Sonnenstrahlung.

Lichtempfindlichkeit

Von Lichtempfindlichkeit sind besonders junge Frauen betroffen. Diese leiden nach einem längeren Sonnenbad bzw. einigen Stunden an einem Hautausschlag, bei dem es zu Juckreiz, Bläschen und Knötchenbildung kommt.

Normalerweise ist das Gesicht nicht davon betroffen, jedoch der Rest des Körpers oder manchmal nur eine bestimmte Körperstelle.

Diese Hauterkrankung kann sich jedes Jahr wiederholen und ist das, was man unter Lichtempfindlichkeit versteht: Eine toxische oder allergische Reaktion, die sich verschlechtert, wenn man sich im Licht, vor allem im Sonnenlicht, aufhält.

Wenn das Gesicht auch betroffen sein sollte oder die Hautverletzungen zu schlimm sein sollten, ist es unumgänglich, einen Arzt aufzusuchen.

Auch einige Medikamente können eine Lichtempfindlichkeit der Haut auslösen.

Unterschiedliche Substanzen erhöhen die Sensibilität einiger Körperteile (Bergamotte, zum Beispiel) oder des ganzen Körpers. Dazu zählen vor allem einige Antibiotika sowie Entzündungshemmer und harntreibende Mittel.

Wesentliches zur Vermeidung einer Sonnenallergie

Folgender Grundsatz sollte beachtet werden: Jedes Mal, wenn wir uns der Sonne aussetzen, ist diese gefährlich für uns. Insbesondere für unsere Kinder, die noch empfindlicher sind und schnell ermüden, wenn man sie nicht entsprechend schützt.

Man sollte die stärksten Sonnenstunden meiden (auf ca. 10-15 Stunden Tageslicht kommt eine kritische Stunde, in der die Sonne besonders stark scheint).

Der beste Schutz ist Kleidung. Es wird empfohlen, eine Tube Sonnenschutzcreme innerhalb von zwei Tagen als einzelne Person aufzubrauchen, um ideal geschützt zu sein.

Es gilt, dass sich der Sonnenschutz regelmäßig selbst erneuert, wenn man sich nicht der Sonne aussetzt. Man sollte also öfter aus der Sonne heraus und sich daran erinnern, dass auch Sonnencreme nicht vollständig vor Melanomen schützen kann.

Wenn man Medikamente einnimmt, sollte man sicherheitshalber einen Apotheker oder Arzt fragen, ob diese Substanzen enthalten, die Lichtempfindlichkeit auslösen können.

Wie kann Homöopathie bei einer Sonnenallergie helfen?

Um eine Sonnenallergie mittels Homöopathie zu verhindern, sollte man folgendes beachten:

Eine Woche bis zu 15 Tagen bevor man in den Urlaub fährt oder sich in die Sonne legt:

(vor allem bei empfindlichen Personen oder auch während man sich der Sonne aussetzt)

Muriaticum acidum C7 gegen Sonnenallgerie: Einnahme morgens und abends

Histaminum (Histamin) C9 gegen Sonnenallergie:  Eine Dosis pro Woche, wenn man zu Nesselausschlag neigt

Ein gutes Basismedikament, das häufig angewandt wird, ist  Natrum muriaticum in der Potenzierung C9 oder C15. In diesem Fall hilft eine wöchentliche Dosis.

Die Verschreibung einer Basisbehandlung ist normalerweise der Verantwortung eines Homöopathen zu überlassen, da dieser entscheiden kann, ob Natrum muriaticum für den Betroffenen wirklich geeignet ist.

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Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

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