Homöopathie: Tobsuchtsanfälle bei Kindern

Eine homöopathische Behandlung bei Tobsuchtsanfällen stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes, kann aber nicht den Grund für diese Anfälle beheben. 

Die Tobsuchtsanfälle treten auf, wenn das Kind denkt, es erhielte nicht dieselbe Menge an Zuneigung, Aufmerksamkeit, Spielzeug etc. wie das Geschwisterchen oder ein Freund. Die Kinder reagieren meist mit einer heftigen Eifersuchtsattacke. 

3 homöopathische Mittel gegen Tobsuchtsanfälle

Lachesis mutus 30

Das Kind möchte immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen und es benötigt ständige Beachtung.

Es ist egozentrisch, besitzergreifend, sehr eifersüchtig und missgünstig, provokant sowie streitlustig. Es ist neidisch auf alles und jeden. Das Kind ist zuwendungsbedürftig und stellt ständig Fragen, die man ihm ausführlich beantworten muss.

Die Tobsuchtsanfälle dieses Kindes machen ein harmonisches Familienleben unmöglich. Der Sprössling ist eifersüchtig sowie neidisch, neigt zur Arglist und beißt sogar.

Er macht seiner Mutter Vorwürfe und kritisiert sie und schlägt sogar sein Geschwisterchen, wobei er dabei durchaus gewaltsam vorgehen kann.

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Die Tobsuchtsanfälle treten auf, da das Kind nicht akzeptieren kann, dass jemand besser ist als es selbst.

Es ist ein schlechter Verlierer und wenn jemand etwas besser macht als es selbst, vermutet es automatisch, dass derjenige lieber gemocht wird. Es ist eifersüchtig und ärgert deshalb andere. Es kann gewalttätig werden, was auch bedeutet, dass es andere Kinder verprügelt.

Das Kind ist sehr ehrgeizig und strebt nach Erfolg in allen Bereichen, sei es schulisch oder beim Sport. Dem Kind fällt es schwer, zu erkennen, wann etwas falsch war oder einen Fehler zu akzeptieren.

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Das Kind ist sehr zuwendungsbedürftig und sensibel. Der Grund für die Tobsuchtsanfälle liegen darin, da das Kind glaubt, verlassen worden und ganz allein auf der Welt zu sein.

Dies ist häufig der Fall, wenn das Kind weiß, dass es ein Geschwisterchen bekommen wird. Das Kind mag nicht, dass “etwas” im Bauch der Mutter heranwächst. Die Tobsuchtsanfälle beginnen dann, wenn das Baby im Bauch der Mutter anfängt zu treten.

Die Tobsuchtsanfälle sind nicht gewalttätig, sondern meist eher Heulkrämpfe. Das Kind fühlt sich vernachlässigt, da die Mutter die meiste Zeit dem Geschwisterchen widmet.

Wenn das Geschwisterchen heranwächst, macht das Kind eine Rückentwicklung durch und verhält sich wieder wie ein Baby, was beinhaltet, dass es auch ins Bett macht.

Früher war das Kind fröhlich und liebevoll, wobei es nun oft schlechte Laune hat, wegen jeder Kleinigkeit weint und heftig reagiert.

Mögliche Dosierung

5 Granulate am Tage für einen Monat. Nach zwei Wochen sollte eine Besserung bemerkbar sein.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten.

Photo: CC0 Public Domain