Krampfadern und die Naturheilkunde

Naturheilmittel können bei der Behandlung von Krampfadern helfen. Krampfadern sind geschlängelte und dauerhaft erweiterte Venen. Hauptgrund: Die “Ventilklappen” der Venen schließen nicht mehr richtig.

Krampfadern kommen häufiger bei Frauen vor. Der Zustand verschlechtert sich während der Schwangerschaft und der Wechseljahre. Krampfadern können auch erblich sein.

Wenn man über längere Zeit steht, dann erhöht sich der Gravitationsdruck in den Venen der Beine. Menschen, die während der Arbeit lange stehen müssen, haben ein höheres Risiko, Krampfadern zu entwickeln. Das unschöne Aussehen und die Beinschmerzen bei längerem Stehen sind der häufigste Grund, warum medizinische Beratung gesucht wird.

Natürliche Heilmittel bei Krampfadern

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Die Rosskastanie hat eine antiödematöse, entzündungshemmende, antioxidative Wirkung und verlangsamt die Erweiterung der Venen. Die Rosskastanie ist ein natürliches Medikament, das die Symptome Schmerzen, Müdigkeit, geschwollene Beine und Juckreiz lindert.

Rosskastanie sollte nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit genommen werden. Vorsicht bei Magengeschwüren, Gastritis, Nieren- und Leberinsuffizienz. Sehr wichtig ist Vorsicht bei Menschen, die gerinnungshemmende Mittel einnehmen.

Rote Weinrebe (Vitis vinifera)

Die Rote Weinrebe wirkt sehr gut bei geschwollenen Beinen. Die Rote Weinrebe erhöht die Durchblutung der kleinen Gefäße. Die Rote Weinrebe ist ein Medikament der Naturheilkunde gegen Krampfadern, das die Schmerzen reduziert. Außerdem stabilisiert es die Gefäßwände, verringert die Permeabilität und damit verbundene Ödeme.

In der Naturheilkunde wird die Rote Weinrebe bei Hämorrhoiden, Krampfadern, Venenentzündungen, Kapillarzerbrechlichkeit und ihren Symptomen, müden Beinen, Muskelkrämpfen in den Beinen, Juckreiz oder Ödemen am Knöchel verwendet.

Rutina, Hesperidin und Vitamin C

Die Wirkung dieser beiden Bioflavonoide auf Krampfadern verbessert sich zusammen mit Vitamin C. Rutina reduziert Ödeme bei Patienten mit chronischer venöser Insuffizienz, Kapillarzerbrechlichkeit und Wasseransammlungen in den unteren Extremitäten.

Hesperidin ist in Zitrusfrüchten enthalten. Hesperidin verbessert chronische venöse Insuffizienz und verringert Schwellungen am Knöchel.

Stechender Mäusedorn (Ruscus aculeatus)

Stechender Mäusedorn wird bei Hämorrhoiden und Krampfadern eingesetzt. Stechender Mäusedorn hat eine entzündungshemmende und vasokonstriktorische Wirkung auf die Venen. Der Stechende Mäusedorn verringert die Symptome Ödeme, Juckreiz, Schweregefühl und Krämpfe.

Stechender Mäusedorn steigert den Widerstand der Kapillare und erzeugt damit eine Vasokonstriktion und abnehmende Durchlässigkeit. Wenn Stechender Mäusedorn zusammen mit Vitamin C und Bioflavonoiden verabreicht wird, dann wird seine Wirksamkeit gesteigert.

Das Mittel sollte nicht an Personen mit Bluthochdruck verabreicht werden. Mäusedorn enthält Tyramin und kann eine milde beruhigende Wirkung haben.

Bromelain

Bromelain ist ein proteolytisches Enzym. Bromelain wirkt wie der Plasminogen-Aktivator und zersetzt Fibrin. Eine Person mit Krampfadern ist weniger in der Lage, Fibrin abzubauen. Wenn es nicht abgebaut wird, dann steigert Fibrin die Thrombusbildung. Thrombusbildung kann zu Thrombophlebitis, Myokardinfarkt (Herzinfarkt), Lungenembolie oder Schlaganfall führen.

Menschen mit Krampfadern sollten ihrer Ernährung Lebensmittel oder Gewürze mit fibrinolytischer Wirkung hinzuzufügen. Einige dieser Lebensmittel oder Gewürze sind Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer und Cayennepfeffer oder Paprika.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung (Anamnese) voraussetzt. Die hier genannten Naturheilmittel sind nur einige von vielen, mit denen man Krampfadern behandeln kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Spezialisten

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