Stress und Angstzustände homöopathisch behandeln

Stress und Angstzustände kann man homöopathisch behandeln. Die Homöopathie ist eine wirksame, ungiftige Alternative ohne Nebenwirkungen zu traditionellen Behandlungsmethoden.

Die heutige Art des täglichen Lebens verursacht nicht selten das Gefühl, “einfach nicht mehr hinterher zu kommen”. Oft jagen wir einer Anforderung nach der anderen hinterher – Stress entsteht.

Diese übermäßig vielen Verpflichtungen verursachen Stress, der im extremen Fall krankhaft sein kann. Die Betroffenen sind schlichtweg überfordert. Der Organismus wird überladen und fängt an, nicht mehr richtig zu reagieren.

Stress kann unter anderem Angstzustände, Schwindelgefühle, Schlaf- und Appetitstörungen, eine schwache Libido oder einfach das Gefühl, nicht in Form zu sein, hervorrufen.

Chronischer Stress kann zu Asthma, Magengeschwüren, Bluthochdruck und Rückenschmerzen führen. Außerdem kann Stress die Abwehrkräfte des Organismus schwächen, was Autoimmunerkrankungen, Infektionen und im schlimmsten Fall gar Krebserkrankungen auslösen oder verschlimmern kann.

Homöopathische Behandlung gegen Angstzustände

Die homöopathische Behandlung gegen Stress und Angstzustände hat Grenzen, ist aber durchaus wirksam und kann die Einnahme eines angstlösenden Mitteln vermeiden. Stress und Angstzustände gehen oft Hand in Hand. Die Effizienz der Behandlung hängt von der richtigen Wahl des Basismedikamentes ab.

In Frage kommen beispielsweise Gelsemium und Ignatia amara oder Komplexmittel wie Sedatif PC (Boiron).

Der Vorteil der Homöopathie ist die individuelle Analyse eines jeden Patienten, die es erlaubt, den Patienten in seiner Gesamtheit zu behandeln. Dies betrifft sowohl die physischen als auch die psychischen Symptome.

Homöopathie gegen Angst und Stress

Das Wichtigste ist, eine passende Grundbehandlung zu wählen. Je nach funktionaler Alteration kommen unterschiedliche homöopathische Mittel in Frage.

Eine bestimmte Situation oder ein Ereignis kann sich in unterschiedlicher Weise auf das betroffene Individuum auswirken.

Die Homöopathie berücksichtigt jedoch nicht das Ereignis, sondern die Reaktion des Patienten darauf.

Pulsatilla

wenn sich das Individuum verlassen fühlt.

Lachesis mutus 

wenn der Betroffene eifersüchtig ist.

Silicea

in einer bestimmten Situation, die beim Betroffenen Schwächegefühle hervorruft.

Staphisagria

wenn der Patient unter Belästigungen und Ungerechtigkeit leidet.

Natrium muriaticum

wenn der Betroffene sich angeekelt fühlt oder unter einer gefühlsmäßigen Enttäuschung leidet.

Gelsemium

wenn der Betroffene im Vorfeld eines wichtigen Ereignisses Angstzustände hat. Beispielsweise vor einem Examen oder einem sportlichem Wettkampf. Dem Patienten zittern dann sprichwörtlich die Knie.

Arnica montana und Rhus toxicodendron

bei physischem Stress.

Kalium phosphoricum

bei mentalem Stress.

Nux vomica

gegen Schlaflosigkeit aufgrund von Arbeitsproblemen. Der Patient hasst es, an arbeitsbezogene Dinge zu denken.

Coffea tosta

lindert Schlaflosigkeit im Falle von Stress.

Stress kann das Verlangen nach für die Gesundheit wichtigen Mikronährstoffen erhöhen. Darum ist es oft angebracht, zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung Vitamine der Gruppe B und Vitamin C einzunehmen.

Auch Spurenelemente wie Magnesium, Kobalt und Lithium sollte man in eine Behandlung miteinbeziehen.

Pflanzliche Präparate mit beruhigendem Effekt wie Lenicalm, Biomag oder Ansiprax haben sich ebenfalls als hilfreich erwiesen.

Vergessen Sie bitte nicht, dass die Homöopathie eine individuelle Behandlung voraussetzt. Die hier erwähnten homöopathischen Mittel sind nur einige von vielen, mit denen man Stress und Angstzustände behandeln kann. honatur.com empfiehlt generell den Besuch bei einem Homöopathen oder Naturheilpraktiker.

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